Tischlein, deck dich!

Tischlein, deck dich!

#120 Nimby

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Nicht zu schnell fortdenken

Die menschheit ist träge. Große Systeme wie die Volksrepublik China lieber nicht zu schnell verändern.

Launiger Einstieg

Zwang zur Freiheit - ich werde gezwungen, mich als Mitbewerber gegen Mitmenschen zu sehen, die Waren vermitteln nun nicht mehr nur Beziehungen zwischen Individuen sondern Kämpfe, so im Immobilien- oder Liebesmarkt.

"Besitzstandswahrung" ist ein Dispositiv der Herrschaft, das uns in gewohnte, etablierte Bahnen zwingt, statt der Wahrheit des Tages ins Auge zu schauen, der Schönheit, der Sonnenwärme, der Landschaften-

Ich habe doch alles gemacht, mein Häuschen gebaut, mich an die Regeln gehalten. Da will ich bitte meinen Wohlstand in Ruhe genießen und meine Rente soll gesichert werden gegen heranrückende Russen (Clip NZP) und Flüchtlinge. Warum es bei denen schlechter läuft… naja, die genießen eben die Sonne und liegen den ganzen Tag nur rum. Bitte, bitte, das ist ja kein Rassismus, sondern eine rationale Abwägung, die jeder treffen muss: ist es mir wichtiger, hier und heute das Kitzeln der Sonnenstrahlen und die Wärme auf meiner Haut zu spüren oder möchte ich Sicherheit für die Zukunft in Form von Geldkapital akkumulieren? Das ist eine harte Etnscheidung, Deutschland tendiert zu dieser Seite, Vietnam oder Nigeria zur anderen. Da gibt es nichts zu bedauern, jeder nach seinem Gusto, jedem nach seinen Erträgen. Unser Wirtschaften hier ist ertragreich. Es liegt ja auf der Hand. Wenn sich die Nigerianer auch mal so zusammenreißen und anstrengen würden wie wir Deutschen nach dem 2. Weltkrieg oder damals in der Gründerzeit, dann könnten die auch ihren Staat und ihren Wohlstand gründen und in ein, zwei Generationen stolz auf sich sein. Aber so… es ist ja nicht ihre Schuld, dass sie die Sonne, die Geschwätzigkeit und das Dolce fare niente der biederen Geschäftigkeit und Betriebsamkeit und Hartnäckigkeit vorziehen, die uns Deutsche auszeichnen.

Und hier möchte ich den Finger in die Wunde legen: wir Deutschen schauen ja auch so verbissen drein oder setzen vor lauter Stress und Arbeitsfrust Bauchfett an o.ä., sodass wir für die Restwelt unattraktiver werden. Das betrifft Männer wie Frauen, aber es ist ja wohl mal nicht zu leugnen, dass ein Italiener, der voll im Saft steht und mit Sonnenbrille, Dreitagebart und Gabanihemd daherkommt oder eine Pakistanerin, die in ihren wollenen Seidetüchern, die sie im Wind umflattern und ihren Körper in der sengenden pakistanischen Hitze abkühlen, dass die nun mal unbestreitbar attraktiver sind als der Deutsche mit seinen Wollsocken in Sandalen, der sich nicht mal im Sommerurlaub richtig gehen lassen und entspannen kann. »Das beste, was der Deutsche tun kann, ist schlafen«, schreibt MH. Dies ist also unser letztendliches Ziel. Endlich schlafen oder auch totsein und für immer schlafen, endlich nicht mehr strampeln, einmal sicher sein vor dem Wettlauf und dem drückenden Andrang der Welt, die uns zusetzt.

Wie man sieht, ist unser Los als Deutsche kein leichtes. Wir sind nicht locker, und daher nicht verlockend für potentielle Liebespartner. Das ist eine herbe Einschränkung, die uns unsere Herangehensweise an die Welt auferlegt. Daher haben wir es auch verdient, wenigstens ein bisschen Geld anzusparen und so über unseren Reichtum froh zu sein.

Und ja, jetzt will ich einfach in Ruhe gelassen werden. Ich bin Nimby ("Not in my back yard") und stolz drauf. Bin wooper (well off older people), aber was solls? Niemand darf mir meine Gemütsruhe nehmen, für die ich so hart geschuftet habe.

Olaf Scholz garantiert mir das. Und wenn er doch zu viele Sozialgeschenke an die Armen, Asozialen, Faulen verteilt oder zu viele Ausländer ins Land holt, wähle ich Friedrich Merz. Oder AfD, aber erst will ich den Etablierten noch eine Chance geben, denn ich will immer zu den Siegern gehören und die AfD wird ja doch nie den Kanzler stellen. Mein Mann soll Kanzler werden. Einer wie Merz, der schon so viel an Profiten für Blackrock rausgeholt hat, der würde sicher auch unser Land vorwärts bringen. Wenn man den nur mal machen ließe und mit ein paar diktatorischen Vollmachten ausstattete… verdammt, warum sind wir Deutschen auch immer so verdruckst und ängstlich, machen uns gleich in die Hose nur weil einer mal einen bisschen kantigeren Führungsstil hat. Beim Adolf damals, ja, da waren viele Dinge noch in Ordnung. Ich sage nicht, dass alles gut war, aber man könnte sich trotzdem mal wieder ein Beispiel dran nehmen.


VT

US-Aufpäppelung der Mudschaheddin, Taliban gegen Sowjets, um SU zum Kollaps zu bringen. Das ist die Blaupause. Anhand dieser geschichtlichen Faktenlage zu sagen, »es wäre zu kompliziert, wie bei jeder Verschwörung«, macht mich baff. Meine Def: Konzentrische Fragen, offizielles Geschichtsbild lückenhaft, es muss ein zentraler Baustein eingesetzt werden, der die Abläufe erklärt, die empirisch beobachtet werden. Nicht die ganz große Planung.

(Siehe 9/11, auch Fehler und Lücken möglich, MCNarrative etabliert sich trotzdem oder gerade deswegen problemlos, da Stefan und Tilo jegliche Zweifel abwürgen und beharren,…) Wo ist Nocun-Clip? Nocun lebt in der eigentlichen Verschwörungsblase, in der einen der Staat schützt und man ihm nur vertrauen muss, da er schon für unser Wohlergehen sorgt. Seine Mittel und Zwecke sind nicht infrage zu stellen.

https://www.flassbeck-economics.com/eastern-europe-and-russia-the-economic-disaster-we-created-is-forgotten-part-4/

Google Übersetzung

Katastrophenereignisse können die Saat grundlegender Verbesserungen in sich tragen. Über den Tag hinaus gedacht ist klar, dass ein zukünftiger Frieden nur mit neuen Konzepten dauerhaft gesichert werden kann. Vielleicht lernt der Westen und insbesondere Europa jetzt endlich, dass es dazu weit mehr braucht als offene Märkte.

Die ehemaligen Transformationsländer haben nach dreißig verlorenen Jahren ein Recht darauf, nicht mehr als Anhängsel des Westens betrachtet zu werden - was übrigens auch für die Entwicklungsländer gilt. Wer glaubt, es würde reichen, ihnen einfach die Möglichkeit zu bieten, sich ganz dem Westen anzuschließen, sich also ohne Wenn und Aber den bisherigen Vorstellungen des Westens unterzuordnen, hat sich vor dreißig Jahren geirrt und irrt heute. Darüber kann der derzeit so großzügig verwendete Freiheitsbegriff nicht hinwegtäuschen, der im engeren ökonomischen Sinne vor allem das Dogma des Freihandels und des freien Kapitalverkehrs verbirgt.

Nahrungsspekulation - wir stoßen immer weiter zu (westliche Eliten)

Bolano Wilde Detektive: Adonde queremos llegar? A la puta modernidad.


Die Maske ist die ideologische Wasserscheide dieser Zeit. Wer glaubt wirklich daran, den Tod seiner Mitmenschen durch ein Stück Stoff vor dem Mund zu verhindern?

Der Fakenews, Filterbubble und Verschwörungsdiskurs der letzten Jahre haben uns weit gebracht: die Heilige Maske darf nicht fallen, das Narrativ der offiziellen Staatsmedien muss doch stimmen (zumindest mehr als jenes der Telegramm-Schwurbler). So glaubt der brave Deutsche weiter an die Maskensolidarität. Diesen durchschlagenden Erfolg der Indoktrination hätte man sich mal im Sozialismus gewünscht… Der eigentliche Schluss aus der Fake News Debatte hätte sein müssen, den Fernseher auszumachen und die Zeitung abzubestellen, Journalisten zu misstrauen und ihnen unverhohlene Verachtung entgegen zu bringen.

Denn die etablierten Großmedien sind es natürlich, die sich in der übelsten, schädlichsten, zynischsten Filterbubble eingerichtet haben. Der Effekt nach Trump etc war leider der umgekehrte, Vertrauen in Offizielles stieg, eigene kritische Gedanken wurden vermehrt zensiert und die eigene Position misstrauisch beäugt: könnte ja doch nicht ganz verzerrungsfrei sein… lieber nicht auf die üblen Abwege der Verschwörungsdenker kommen und sich an die staatliche Doktrin klammern.

Letztlich befinden wir uns in einem Krieg gegen das selbständige Denken. Und wir scheinen ihn zu verlieren, ich selbst zumindest bemerke es an mir…

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Krass wie verstrahlt man sein kann.

Die Covidblase hat die Pandemie verstanden, aber keinen blassen schimmer von Politik. Die Kommunisten haben keinen Plan von Covid oder den sonstigen Fragen der Zeit. Man ist von Idioten umgeben.

Wo die Systemgegner plan- und begriffslos sind, obwalten weiterhin die Gesetzmäßigkeiten der von Marx beschriebenen Klassenwidersprüche, die von der Bourgeoisherrschaft erzeugt werden. Also des Zyklus aus Krise, Depression, Konjunktur, Krieg. Für viele Schwellenländer hat sich dereinst im 21. Jahrhundert Stalins These bewahrheitet, dass aus dem Zyklus die Konjunktur wegreguliert wurde. Auf Rezession folgt staatliche Repression, kulturelle Rückwälzungen oder gleich Krieg.

Auf Depression folgt der IWF und wirft das Land in den Schuldkerker. Hier in Deutschland sind zwar auch viele besitzlos, aber die Konjunktur sorgte doch noch für Arbeitsplätze auf Kosten etwa der anderen EU Nationen. Diese sich zuspitzende Weltlage wirkt aber auch zurück auf D. Bizarre öffentliche Debatten sind die Folge. Die Klimagefahr wurde zum absolut bedrohlichen Ding, das uns mit seinen Horrorszenarien bannt und jede Reflexion fixiert. Identitäten sollen gepflegt und anerkannt werden. Flüchtlinge müssen mit offenen Armen empfangen werden, während unsere Armeen und Konzerne weiter weltweit Krieg und Imperialismus verbreiten, gegen welche Verbrechen freilich die Pseudolinken nichts einzuwenden haben und lieber nach unten gegen afd sympathisanten treten, die sich vom medialen Angstspiel haben infizieren lassen. Auf der rechten Seite wiederum werden all diese kruden moralinsauren verzweifelten Versuche, die eigene moralische Selbstachtung zu wahren, in den Begriff "kultureller Marxismus" hinein projiziert. Was vielleicht gar nicht so schlecht ist. Es zeigt, es ist eben kein Marxismus sondern eine Abwandlung, eine Domestikation. Die Pseudolinken bekämpfen den politökonomischen Marxismus, indem sie andere angeblich dringende Probleme erfinden, die allesamt Probleme der persönlichen Freiheit und somit des Liberalismus sind. Sie sind ebenso reaktionär wie die Rechtsliberalen, die das mediale Spiel der Identitätspolitiken einfach verständnislos negieren, während die verzweifelte Linke es affirmiert. Beide glauben, sich im Widerstand zu befinden, können nur innerhalb des kapitalistischen Rahmens denken

Wie viele Menschen, die die ökonomischen Grundlagen unseres westlichen politischen System erbittert verteidigen, dann aber doch dem Bedürfnis nachkommen wollen, sich in Opposition zur Politikerklasse zu stellen oder das zu glauben, zeigt, wie effektiv das System uns enthirnt. Da mag das Stakkato der widersprüchlichen, auf Polemik, blindem Wissenschaftsglaube und subjektiven Befindlichkeiten basierenden öffentlichen Debatte sogar noch eine wohlfeile Funktion zur Systemstabilisierung erfüllen. Denn je widersprüchlicher und für ein sich selbst in Rebellion wähnendes Volksbewusstsein die Verlautbarungen aus Medien und Politik sind, desto mehr werden diese illusorischen Kämpfe im medial-kulturellen Überbau als das eigentliche Problem wahrgenommen. So entsteht die der Bourgeoisie äußerst gelegen kommende Täuschung, die schrillen Diskurse der critical whiteness, diversity, Klima etc.pp seien ein linkes oder gar kommunistisches Unterfangen und der "gesunde Menschenverstand" gebiete also, gegenzusteuern. Sich der "linken" Politikerblase also widersetzen. Diese Art konservative Rebellion beruht schon auf fundamentalen Fehlwahrnehmungen des Verhältnisses und Zusammenwirkens von ökonomischem Fundament (Unterbau) der Gesellschaft und kulturellen, moralischen, religiösen Überbauten. Und kann also nur in die Katastrophe führen, wenn es nicht durch kommunistische Theoriekräfte gelenkt wird

Weitere interessante Tweetketten, die vielleicht mal in Zukunft drankommen:

»Der ganz lange Hebel des Kapitals«

Das ist unsere gepamperte Haltung im "Westen": wir sitzen am ganz langen Hebel. Und auch wenn dessen phallische Omnipotenz unheimlich wirkt, außerdem miefige Dämpfe aufsteigen von diesem gewalttätigen Organ, klammern wir uns doch daran.

https://twitter.com/Afelia/status/1503687153502593031 Denn das Kapital pampert uns ja so gut. Wir glauben an seine Allmacht und müssen ihm nur treu sein und uns vor ihm verneigen und beugen. So bezwingen wir die bösen Buben des Weltgeschehens.
Wir dürfen zwar anprangern, was alles schiefläuft auf der Welt aufgrund der brachialen Zwänge der Kapitallogik ("Meinungsfreiheit"), aber daran ändern darf sich nix. Es ist zwar schlimm, was in anderen Weltecken abgeht, wo man weniger gepampert ist.

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Pandemie =! soziales Konstrukt. Herkulesaufgabe, die außerhalb des zwielichtigen unguten politischen Feldes liegt. Klare Sache, biologisch-physikalisch FAKT, dass Virus rumschwirrt. Besinnung auf Reduktionismus, weil Bewusstsein der globalen Seuche zu klar. Wir alle haben es vor Augen; etwas läuft schief. Nur wollen wir nicht diskutieren, schmerzhafte Dialektik treiben, die Bewusstseine trennen. Daher: Wissenschaft, FAkt, Viren, die so klein und unbeherrschbar sind, dass wir uns der heiligen Medizin/Virologie ausliefern müssen, bleibt gar nix übrig.


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Über diesen Podcast

Liebe Hörer*innen,
warum braucht es noch einen Podcast?
Vor allem wollte ich dem ersten Artikel der amerikanischen Verfassung gerecht werden, wie er von Adam Curry formuliert wurde: You shall not make bad TV.
Es sollte unser erster Anspruch sein, mal ein besseres, unterhaltsameres Medienangebot bereitzustellen, denn was sonst so in den Massenmedien stattfindet, ist für mich nicht akzeptabel und schädigt mich immer weiter, indem es meine innere revolutionäre Kraft hemmt und uns einhämmern will, es gäbe keine Alternative zum Gegebenen, Revolution sei verboten…

Friedrich Nietzsche brachte wohl das zwiespältige Gefühl, meine Gedanken mit mehr Menschen teilen zu wollen, im Nachtlied des Zarathustra am besten auf den Punkt: 
„Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen.
Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden.
Ein Ungestilltes, Unstillbares ist in mir, das laut werden will. Eine Begierde nach Liebe ist in mir, die redet selber die Sprache der Liebe.
Licht bin ich: Ach dass ich Nacht wäre! Aber dies ist meine Einsamkeit, dass ich von Licht umgürtet bin.
Ich lebe in meinem eignen Lichte, ich trinke die Flammen in mich zurück, die aus mir brechen. 
Ich kenne das Glück des Nehmenden nicht und oft träumte mir davon, dass Stehlen noch seliger sein müsse als Nehmen.
Das ist meine Armut, dass meine Hand niemals ausruht vom Schenken; das ist mein Neid, dass ich wartende Augen sehe und die erhellten Nächte der Sehnsucht.
Wer immer austeilt, dessen Gefahr ist, dass er die Scham verliere; wer immer austeilt, dessen Hand und Herz hat Schwielen vor lauter Austeilen.
Viel Sonnen kreisen im öden Raum: zu allem, was dunkel ist, reden sie mit ihrem Lichte — mir schweigen sie.
Unbillig gegen Leuchtendes im tiefsten Herzen, kalt gegen Sonnen — so wandelt jede Sonne.
Einem Sturme gleich wandeln die Sonnen in ihren Bahnen. Ihrem unerbittlichen Willen folgen sie, das ist ihre Kälte.
O ihr erst seid es, ihr Dunklen, ihr Nächtigen, die ihr Wärme schafft aus Leuchtendem! O ihr erst trinkst euch Milch und Labsal aus des Lichtes Eutern!
Nacht ist es: ach, dass ich Licht sein muss! Und Durst nach Nachtigern! Und Einsamkeit!
Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir mein Verlangen — nach Rede verlangt mich.“

Ja mein Podcast ist eine Quelle der Lebenskraft für mich selbst und vielleicht jetzt auch für euch. Aber ich möchte betonen, dass es selbstverständlich sein sollte, was ich mache und mein Trieb zum Podcasten speist sich einfach aus dem Drang, nicht der Herde zu folgen, eigene Wege zu gehen durchs eisige Gebirge des Denkens.
Das ist meine Kälte, dass die anderen Sonnen in der Medienlandschaft für mich nicht leuchten und nur schales, langweiliges Flackern von ihnen ausgeht, sodass ich selbst produktiv werden musste, allein schon um selbst auch wieder bessere Podcasts genießen zu können als das was die Podcastlandschaft sonst so bietet.

Erwartet bitte keine Wunder von meinem Podcastwerk, es ist eben keine Milch, kein Labsal, sondern wird es erst wenn ihr es in euren Ohren dazu macht. Das heißt, wenn ihr meine Podcasts zu sehr vergöttlicht, dann tut ihr ihnen unrecht und überseht meine eigentliche Botschaft, dass nämlich gerade die Dunkelheit und das Unklare erforscht werden sollten und immer wieder unsere Neugier anstacheln, nicht das bekannte, wohlige Glück.
Der gesunde Menschenverstand ist eine Geisteskrankheit; ich widme mich lieber meinen eigenen, esoterischen Verrücktheiten, als in die Jauchegrube Twitter hinabzusteigen und dort bei den "Vernünftigen" mit zu diskutieren. Dasselbe erwarte ich von euch.

Um nicht wie Nietzsche zu enden, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, meine Mitwelt in meine Gedankenausflüge einzubeziehen, der Mensch als soziales Tier braucht immer die Bestätigung und Anerkennung von anderen. Kommentiert gern auf der Podigeeseite und seid nicht zu zimperlich bei eurer Kritik.

von und mit Simon

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