Tischlein, deck dich!

Tischlein, deck dich!

#210 Ich bin Imperialist 💪🇪🇺

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

#

sn

210 — Ich bin Imperialist!

Sehr empfehlenswert:
Karl Marx: Revolution und Kontrerevolution in Deutschland https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1851/deutsch/index.htm

210
Die letzte Folge war etwas schwer verdaulich. Das liegt am behandelten Thema; denn die Fragen der Sexualität werfen einen immer auf die eigene Identität zurück und auf den subjektiv-libidinösen Standpunkt, den man innehat.
Eine Infragestellung bestehender Geschlechterverhältnisse artet daher leicht aus in eine vermeintliche Infragestellung der persönlichen Identität - oder wird von Rezipienten so wahrgenommen, was auch mit dem bösartigen Kontext zu tun hat, in dem wir uns alle zu bewegen gezwungen sind innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft. KRitik ist darin oft gleichbedeutend mit Vernichtung der Person; die Menschen werden zum Duckmäusertum erzogen und trauen sich nicht, kleinste Unzufriedenheit öffentlich zu äußern, weil im Zweifel die große Keule droht, die absolute Sanktion des Arbeitsplatzverlustes und damit der Existenzvernichtung innerhalb dieser Gesellschaft.

Daher war die letzte Folge eine Ausnahme, in der ich all meinen Mut und meine Energie zusammennahm, um diesen Punkt auszudrücken: die Benachteiligung der Frauen durch die Zuweisung einer anscheinend privilegierten, komfortablen Situation, sich zurückziehen, bedeckt halten zu können und auf die Avancen des Mannes zu warten.

Aber Schluss damit; in dieser Folge konzentriere ich mich wieder auf die objektiven Gegebenheiten und die leninistischen Maßstäbe zu einer materialistischen Erfassung und Analyse der Weltdinge.

Das ist mir nicht perfekt gelungen, die Folge steht unter dem Einfluss einer gewissen Reiselethargie und des bedrückenden Gefühls, als weißer Europäer Herr der Welt zu sein und sich die afrikanischen Volksamssen Untertan zu machen durch meine ererbte imperialistische Machtposition.

Dieses ungerechtfertigte Privileg, das auf Gewaltanwendung, monopolistischer Ausbeutung, Erpressung, Plünduerung und Mord basiert, muss natürlich abgeschafft und überwunden werden. Erst dann, in einer erblühenden sozialistischen Gesellschaft, kann es überhaupt die Möglichkeit für dauerhaftes Glück geben, sowohl auf Reisen wie auch daheim bei der Arbeit.


So liebe Leute, oben findet ihr einen vor einiger Zeit eingetippten Text, hier unten möchte ich aber auch nochmal ausholen. Die letzte Folge scheidet meinen Podcast entzwei. Das wurde mir mit der Publikation klar. Schon bei der Aufnahme und am Vortag spürte ich damals, dass etwas ganz Besonderes darauf wartete, ausgedrückt und mithin geboren zu werden. Ob ich diesem Gedanken so recht zur Geburt verhelfen konnte, weiß ich gar nicht, aber es fühlte sich auf jeden Fall schwierig an, diese Folge aufzunehmen und sich zuvor oder danach zu ihrem gesprochenen Inhalt in ein Verhältnis zu setzen. Und das ist doch schön, so etwas zu spüren nach 200 Podcastfolgen, dass es immer noch Themenkomplexe gibt, in die einzudringen schwerfällt oder schon fast so, als wolle man lieber wieder umkehren und den Versuch aufgeben.
Das war eben nicht nur eine Folge wie jede andere, in der ich freimütig spreche und mir nach und nach weitere Kräfte zuwachsen, so wie auch in der vorigen Folge aus Marokko, Nummer 208. Sondern mit dieser Folge wollte ich all-in gehen und mein Denken definieren. Ob es gelungen ist, ich weiß nicht, aber einige Themen und Figuren ziehen sich dann ja doch überraschend geradlinig bis hin zu meinem heutigen Schaffen. Ich wünschte so sehr, ich könnte alles sagen, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, oder ich könnte für immer auf die Liebe verzichten, wenn ich dadurch nur das Gefühl hätte, niemandem mehr wehtun zu können. Aber letztlich gibt es keinen Weg dorthin, wo einen die Geschlechterspaltung gar nicht mehr beträfe. Mann/Frau, das ist die ursprüngliche Spaltung, die die Welt, wie wir sie verstehen, definiert. Aber genug davon. Leider kann man wohl nie genug geben, weder in der Kunst noch in der Liebe, aber man kann es ja versuchen.

Meine Gesangseinlage war ja musikalisch doch recht passabel, wie mir scheinen wollte, wenn auch juristisch wohl fragwürdig. Aber ohnehin ist das Operieren in den Grauzonen und an den Rändern der Legalität das Wesen eines in bürgerlichem Umfeld agierenden Individuums.
Jedenfalls die Fragen der Geschlechterteilung und verschiedener Rollen… ja, die wollte ich anpacken. Und so weit wie letzte Folge bin ich dabei noch nie gekommen. Ich weiß gar nicht, warum ich sie so lange nicht publizieren wollte, teils lag es am Inhalt, teils auch an der privaten Situation und meiner in vorigem Episodenbegleittext beschriebenen Haltung der künstlichen oder künstlerischen Verletztheit. Es muss so sein. »Wenn ich irgendwann keine Schmerzen mehr fühle, muss ich tot sein«, so sagte mal ein Fußballer oder anderer Sportler, leider konnte ich das Zitat jetzt aber nicht nachverfolgen. Es gilt jedoch uneingeschränkt für mich, auch wenn sich die Schmerzen eines Literaten eher auf die mentale Gemütslage beziehen als auf Körperempfindungen. Doch anders als ein Sportler muss ich mir die Schmerzen sogar sorgfältig zubereiten und sie auf einem erträglichen mittleren Niveau halten, um davon literarisch zu profitieren und meine schöpferischen Triebwerke zu befeuern.
Wie dem auch sei… hier möchte ich nur noch anfügen, dass selbst das Ressentiment gegen meine alte Firma mittlerweile verblasst und es in der Tat so ist, dass man als Arbeiter hier eine Bindung empfindet, die selbst noch mit derjenigen in der Liebe vergleichbar ist und wegen der man bereit wäre, alles zu verzeihen, selbst schmählichste Behandlung und übelste, erniedrigenste Vorfälle.
Und gegenüber L habe ich sowieso nie so etwas wie echte Wut empfinden können - dazu ist sie zu sehr Frau und ich mir zu sehr der unüberbrückbaren Abgründe bewusst, die heute noch zwischen den Geschlechtern lauern.

Aber gut. Das Leben ist derart unerträglich, dass selbst die Äußerung dieses einfachen Sachverhalts als Affront aufgefasst würde, der die bürgerlichen Schäfchen beunruhigen und verwirren könnte.
Und diese Unerträglichkeit hängt nicht am individuellen Leben, das man sich für sich selbst ja noch als rettbar und erlösbar vorstellen mag. Es geht vielmehr ums gesellschaftliche Leben, das eben kein gutes ist, wenn ganze Klassen der Gesellschaft, die zahlenmäßig ihre Mehrheit machen, marginalisiert und abgeschnitten von der Teilhabe am vollen Reichtum der Gesellschaft sind. Oder eben weltweit ganze Kontinente zu Klassen degradiert werden, die als willfähriger Spielball für die Oligarchie (oder Bourgeoisie) der herrschenden Weltgebiete zugerichtet sind. Und so muss es für immer bleiben. Zumindest, solange wir am Imperialismus hängen, als wäre er die Lösung, nicht das Problem.
Etwas anderes fällt schwer, sich vorzustellen, deshalb ließ ich meiner vulgären imperialistischen Degeneration freien Lauf und sagte alles genau so, wie es sich mir eben zu verhalten schien in dieser Welt. Wenn dabei eine Überzeichnung oder Übertreibung dabei gewesen sein sollte, würde mich das wundern, ausschließen kann ich es aber nicht, da man ja nie alles kontrollieren kann, vor allem, hat man sich erst in Rage geredet.

Ich will lieber arbeiten im Schoß der Firma als für mich allein als Schriftsteller. Denn wie man es auch dreht und wendet, am Ende bin ich dort eine Ein-Mann-AG und das behagt mir nicht. Mir scheint es nicht so, dass mein Geschriebenes so besonders ist, es ragt nur heraus unter den gegeben Zeitumständen. Diese legen die Latte eben sehr niedrig und die Anforderungen ans geistige Leben sind inexistent oder negativ — im Sinne einer invertierten Meritokratie: die Zugangsbeschränkungen zu den Medien- und Akademie-Schaltzentralen liegen darin, möglichst unfähig und dumm zu sein, dann darf man mitmachen und alles in die Welt hinausposaunen, weil so eine Literatur produziert wird, die der erbärmlichen Lage der Menschen gerecht wird, indem sie dem Leiden durch Beteuerung der Harmlosigkeit und Legitimität des herrschenden Systems noch die Krone aufsetzt und die Leute dazu verdammt, den Fehler bei sich im individuellen Sein zu suchen.
Also ich meine, klar, ich kann viel besser schreiben als das meiste dessen, was sonst auf dem Büchermarkt ist. Aber viel näher als dieses Potential zu realisieren, scheint mir, schlicht darauf hinzuweisen, dass ja noch viel mehr möglich wäre auf geistigem Gebiet, egal ob in der Literatur, der plastischen Kunst oder Wissenschaft oder auch Ingenieurskunst. Wenn nur der Imperialismus unsere Kräfte nicht hemmen würde und wir endlich vernünftig, geplant und koordiniert produzieren könnten statt dem Fetisch des Markts zu erliegen.
So viele andere Individuen warten noch darauf, ausgepackt und voll entwickelt zu werden, sei es in Afrika, Asien oder Amerika oder zuweilen auch hier in Europa. Doch dazu braucht es Zeit und Ressourcen, Unterstützung und relative Sicherheit, was die meisten Menschen eben nicht genießen können, sondern primär mit ihrem Überleben beschäftigt sind und sich kaum Fragen stellen können, die über den morgigen Tag hinausreichen.

Ich denke, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, dass sich die meisten der heute publizierenden Schriftsteller ja eine andere Betätigung suchen könnten und sich eingestehen müssten, dass sie außer der konformistischen Einfügung und Anpassung ans kulturelle System kaum weitere Eigenschaften mitbringen, die sie für ihren Beruf qualifizieren könnten. Aber das ist ja nicht schlimm, es geht mir ja eben nicht ums Vergleichen und darum, der Beste zu sein. Sondern jeder Mensch soll doch Arbeit haben, nur eben möglichst nicht an einem Ort, wo er falsch eingesetzt ist und gar noch die Betätigung und Entwicklung seiner Mitmenschen oder Kollegen hemmt und zurückdrängt.
Wichtig ist mir, darauf hinzuweisen, dass es so viele große Schriftstellertalente gibt, die aber nie zu Ende entwickelt und verwirklicht werden, so wie ich langsam fühle, auf der Höhe meines Könnens anzugelangen oder mich langsam in ein paar Jahren dort einfinden zu können, auf dem Gipfel meiner literarischen Kreativität.
Doch das schaffte ich eben nur, weil ich vom Imperialismus gepampert bin und durch meine semibourgeoisen Eltern immer gefördert wurde und genug Zeit und Muße zur freien Entwicklung bekam.
Aber diese Freiheit ist eben trotz all der Erleichterungen, die finanzieller Wohlstand mit sich bringt, eine falsche Freiheit und hat mir auch sehr geschadet. Ich möchte nur bekräftigen, dass das Ressentiment gegen meine Eltern das tiefste ist, das ich zu fühlen imstande bin. Denn durch sie wird die Herrschaft des Bürgertums vermittelt, ohne unsere Familien und Erziehung würden wir nicht aus denselben Augen auf die Welt blicken, wie wir es tun. Und so fühle ich, jetzt noch ein Weilchen Deutsch schreiben zu wollen, auch wenn es mich immer zum Englischen und Spanischen hinzieht, aber allein schon, um es meinen Eltern reinzudrücken und über diesen Umweg wiederum der gesamten deutschen Gesellschaft, dieser schandhafte Bastion des Imperialismus.
Hier wankt er nicht, anders als in den USA, wo man wenigstens einige geistige Dynamik beobachten kann in all den dekadenten Erscheinungen des Überflusses und der Klassengewalt, die sich von Jahr zu Jahr fortsetzt, vererbt und verschärft.
Und dass er nicht wankt, das liegt eben an uns Deutschen und an der Art, wie wir beschaffen sind. Ich kann zu diesem Punkt nicht mehr sagen, da ich mich genieren würde, mich selbst so genau und intim zu betrachten. Nur so viel, dass ich all dies, was ich an mir hasse, glaube, von meinen Eltern geerbt zu haben. Wie dem auch sei, ich wollte nur ausdrücken, dass ich plane, einige starke Stücke und Schriften auf Deutsch zu schreiben, um diesen Punkt wirklcih klar und verständlich zu machen, wie scheiße die Deutschen sind. Und erst danach werde ich mich Spanisch oder Englisch zuwenden, einfach weil diese Sprachen viel cooler sind sowie auch die Länder, in denen sie gesprochen werden. Letztlich ist die Sprache noch das Beste an Deutschland, was es einigermaßen erträglich macht, hier zu sein, es ist doch eine schöne Sprache, ausdrucksstärker und weitläufiger als Spanisch und Englisch, ordentlich, systematisch und rigide.


Kommentare


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.

Über diesen Podcast

Liebe Hörer*innen,
warum braucht es noch einen Podcast?
Vor allem wollte ich dem ersten Artikel der amerikanischen Verfassung gerecht werden, wie er von Adam Curry formuliert wurde: You shall not make bad TV.
Es sollte unser erster Anspruch sein, mal ein besseres, unterhaltsameres Medienangebot bereitzustellen, denn was sonst so in den Massenmedien stattfindet, ist für mich nicht akzeptabel und schädigt mich immer weiter, indem es meine innere revolutionäre Kraft hemmt und uns einhämmern will, es gäbe keine Alternative zum Gegebenen, Revolution sei verboten…

Friedrich Nietzsche brachte wohl das zwiespältige Gefühl, meine Gedanken mit mehr Menschen teilen zu wollen, im Nachtlied des Zarathustra am besten auf den Punkt: 
„Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen.
Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden.
Ein Ungestilltes, Unstillbares ist in mir, das laut werden will. Eine Begierde nach Liebe ist in mir, die redet selber die Sprache der Liebe.
Licht bin ich: Ach dass ich Nacht wäre! Aber dies ist meine Einsamkeit, dass ich von Licht umgürtet bin.
Ich lebe in meinem eignen Lichte, ich trinke die Flammen in mich zurück, die aus mir brechen. 
Ich kenne das Glück des Nehmenden nicht und oft träumte mir davon, dass Stehlen noch seliger sein müsse als Nehmen.
Das ist meine Armut, dass meine Hand niemals ausruht vom Schenken; das ist mein Neid, dass ich wartende Augen sehe und die erhellten Nächte der Sehnsucht.
Wer immer austeilt, dessen Gefahr ist, dass er die Scham verliere; wer immer austeilt, dessen Hand und Herz hat Schwielen vor lauter Austeilen.
Viel Sonnen kreisen im öden Raum: zu allem, was dunkel ist, reden sie mit ihrem Lichte — mir schweigen sie.
Unbillig gegen Leuchtendes im tiefsten Herzen, kalt gegen Sonnen — so wandelt jede Sonne.
Einem Sturme gleich wandeln die Sonnen in ihren Bahnen. Ihrem unerbittlichen Willen folgen sie, das ist ihre Kälte.
O ihr erst seid es, ihr Dunklen, ihr Nächtigen, die ihr Wärme schafft aus Leuchtendem! O ihr erst trinkst euch Milch und Labsal aus des Lichtes Eutern!
Nacht ist es: ach, dass ich Licht sein muss! Und Durst nach Nachtigern! Und Einsamkeit!
Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir mein Verlangen — nach Rede verlangt mich.“

Ja mein Podcast ist eine Quelle der Lebenskraft für mich selbst und vielleicht jetzt auch für euch. Aber ich möchte betonen, dass es selbstverständlich sein sollte, was ich mache und mein Trieb zum Podcasten speist sich einfach aus dem Drang, nicht der Herde zu folgen, eigene Wege zu gehen durchs eisige Gebirge des Denkens.
Das ist meine Kälte, dass die anderen Sonnen in der Medienlandschaft für mich nicht leuchten und nur schales, langweiliges Flackern von ihnen ausgeht, sodass ich selbst produktiv werden musste, allein schon um selbst auch wieder bessere Podcasts genießen zu können als das was die Podcastlandschaft sonst so bietet.

Erwartet bitte keine Wunder von meinem Podcastwerk, es ist eben keine Milch, kein Labsal, sondern wird es erst wenn ihr es in euren Ohren dazu macht. Das heißt, wenn ihr meine Podcasts zu sehr vergöttlicht, dann tut ihr ihnen unrecht und überseht meine eigentliche Botschaft, dass nämlich gerade die Dunkelheit und das Unklare erforscht werden sollten und immer wieder unsere Neugier anstacheln, nicht das bekannte, wohlige Glück.
Der gesunde Menschenverstand ist eine Geisteskrankheit; ich widme mich lieber meinen eigenen, esoterischen Verrücktheiten, als in die Jauchegrube Twitter hinabzusteigen und dort bei den "Vernünftigen" mit zu diskutieren. Dasselbe erwarte ich von euch.

Um nicht wie Nietzsche zu enden, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, meine Mitwelt in meine Gedankenausflüge einzubeziehen, der Mensch als soziales Tier braucht immer die Bestätigung und Anerkennung von anderen. Kommentiert gern auf der Podigeeseite und seid nicht zu zimperlich bei eurer Kritik.

von und mit Simon

Abonnieren

Follow us