Tischlein, deck dich!

Tischlein, deck dich!

#30 Prosopopoie

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Cro - Traum

Yeah Baby, nimm meine Hand
Ich hab' alles schon gepackt
Komm wir beide gehen weg von hier
Sieh, der Jet ist getankt
Ich hab' Geld auf der Bank
Und noch jede Menge Plätze hier
Und immer wenn du einsam bist
Komm' ich rum, du musst nie wieder alleine sein
Denn immer wenn ich dich seh'
Macht es in mir Tick Tick Boom
So wie Dynamite
Aha, und alle andern Girls
Wären gern wie du
Aha, denn du bist wunderschön
Und gefährlich klug
Ey jo, und ich hoff', dass du mich siehst
Ich bin verliebt
Doch hab' kein' Plan, ob es dich gibt
Doch manchmal träum' ich nur von dir
Bitte sag, was muss ich tun, dass du mich hörst?
Denn ich wär' heut' so gern bei dir
Und ich glaub', ich fänd' es cool wenn du mir gehörst
Ich fühl' mich so allein
Weiß nicht ob's dich gibt
Und egal wie laut ich schrei', sie hört mich nicht
Doch sie ist grade irgendwo und denkt vielleicht an mich
Hey Baby, bitte schreib wenn es dich gibt
[...]
Baby, warte nicht so lange
Denn ich bin nicht gerne alleine
Und bemerke, jede Nacht mein Bett ist zu groß
Deshalb hätt' ich gerne dich an meiner Seite
Ich kann nur noch an dich denken
Man, es lässt mich einfach nicht los
Und wenn du mich da draußen grade hörst
Dann bitte warte kurz auf mich
Ich bin direkt bereit und fahr' los
Doch wenn nicht, gehe ich einsam ins Bett
Und hoff', dass ich gleich wieder penn'
Doch manchmal träum' ich nur von dir
Bitte sag, was muss ich tun, dass du mich hörst?
Denn ich wär' heut so gern bei dir
Und ich glaub', ich fänd' es cool wenn du mir gehörst
[...]

Antoine Burtz - Lohn isch da

Wooh, he
Kannsch mich bissele lauter machen?
Hey, Ton Ingenieur
Ich bin in Studio drin, wooh, he, he, he
Hahahahahahahahe, ey
Ich lauf' abends um zehn in mein Neighborhood (walking)
Kiosk isch da, Interesse, aber Geldbeutel kriegt kein Luft
Ein Snickers geht, ah scheiße, kein Cash in der Tasche
Nur mein Schlüssel, Tempo und ein Kontoauszug von der Sparkasse
Darauf steht: „Halt dein Schnauze, hmm, Geld fehlt“ (ja)
Ich denk nach und mein Kopf wünscht sich von Herzen ein Fee
Ich sag': „Bitte tu mein Konto vollmachen mit schönen Gaben“
Und sie sagt nur: „Hmm, ich hab' fünf Uhr, Junge, ich hab' Feierabend“
Dann passiert des, des niemand geahnt hat
Boah, let's go!
Arbeitsamt hat Geld auf Konto gewiesen, ey, hey
Arbeitsamt hat Geld auf Konto gewiesen, hey (was isch da?)
Lohn isch da (Lohn isch auf Konto, Lohn isch auf Konto, Lohn isch auf Konto)
...
Jetzt wird gecelebrated
Egal wo, egal wie, egal wann
Jetzt wird gecelebrated
Aufn Tanzfläche bisch du dran
Jetzt wird gecelebrated
Auf mein Fahrrad, Rollschuhe, egal, wo ich bin
Gece-celebrated, gece-celebrated
[Refrain]
Wenn du Geld in der Tasche hasch, vergess nich dein Freundschaft
Wenn du Geld in der Tasche hasch, vergiss dich nich (mehr Power!)
Wenn du Geld in der Tasche hasch
Vergess nich dein Herzgefühl (aber nicht wenn ihr Auto fahrt!)
Wenn du Geld in dein Tasche hasch, ab und zu musch mal eskalieren
Arbeitsamt hat Geld auf Konto gewiesen, hey (let's go)
Arbeitsamt hat Geld auf Konto gewiesen, hey (was isch da?)
Lohn isch da (Lohn isch da, Lohn isch da, Lohn isch da, Lohn isch da)
Lohn isch da
Tu dein Leben genießen, egal ob Kohle oder nich
Lohn isch da
Leben isch zu kurz, Junge, tu des genießen, du Bitch
Lohn isch da


Kommentare


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.

Über diesen Podcast

Liebe Hörer*innen,
warum braucht es noch einen Podcast?
Vor allem wollte ich dem ersten Artikel der amerikanischen Verfassung gerecht werden, wie er von Adam Curry formuliert wurde: You shall not make bad TV.
Es sollte unser erster Anspruch sein, mal ein besseres, unterhaltsameres Medienangebot bereitzustellen, denn was sonst so in den Massenmedien stattfindet, ist für mich nicht akzeptabel und schädigt mich immer weiter, indem es meine innere revolutionäre Kraft hemmt und uns einhämmern will, es gäbe keine Alternative zum Gegebenen, Revolution sei verboten…

Friedrich Nietzsche brachte wohl das zwiespältige Gefühl, meine Gedanken mit mehr Menschen teilen zu wollen, im Nachtlied des Zarathustra am besten auf den Punkt: 
„Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen.
Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden.
Ein Ungestilltes, Unstillbares ist in mir, das laut werden will. Eine Begierde nach Liebe ist in mir, die redet selber die Sprache der Liebe.
Licht bin ich: Ach dass ich Nacht wäre! Aber dies ist meine Einsamkeit, dass ich von Licht umgürtet bin.
Ich lebe in meinem eignen Lichte, ich trinke die Flammen in mich zurück, die aus mir brechen. 
Ich kenne das Glück des Nehmenden nicht und oft träumte mir davon, dass Stehlen noch seliger sein müsse als Nehmen.
Das ist meine Armut, dass meine Hand niemals ausruht vom Schenken; das ist mein Neid, dass ich wartende Augen sehe und die erhellten Nächte der Sehnsucht.
Wer immer austeilt, dessen Gefahr ist, dass er die Scham verliere; wer immer austeilt, dessen Hand und Herz hat Schwielen vor lauter Austeilen.
Viel Sonnen kreisen im öden Raum: zu allem, was dunkel ist, reden sie mit ihrem Lichte — mir schweigen sie.
Unbillig gegen Leuchtendes im tiefsten Herzen, kalt gegen Sonnen — so wandelt jede Sonne.
Einem Sturme gleich wandeln die Sonnen in ihren Bahnen. Ihrem unerbittlichen Willen folgen sie, das ist ihre Kälte.
O ihr erst seid es, ihr Dunklen, ihr Nächtigen, die ihr Wärme schafft aus Leuchtendem! O ihr erst trinkst euch Milch und Labsal aus des Lichtes Eutern!
Nacht ist es: ach, dass ich Licht sein muss! Und Durst nach Nachtigern! Und Einsamkeit!
Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir mein Verlangen — nach Rede verlangt mich.“

Ja mein Podcast ist eine Quelle der Lebenskraft für mich selbst und vielleicht jetzt auch für euch. Aber ich möchte betonen, dass es selbstverständlich sein sollte, was ich mache und mein Trieb zum Podcasten speist sich einfach aus dem Drang, nicht der Herde zu folgen, eigene Wege zu gehen durchs eisige Gebirge des Denkens.
Das ist meine Kälte, dass die anderen Sonnen in der Medienlandschaft für mich nicht leuchten und nur schales, langweiliges Flackern von ihnen ausgeht, sodass ich selbst produktiv werden musste, allein schon um selbst auch wieder bessere Podcasts genießen zu können als das was die Podcastlandschaft sonst so bietet.

Erwartet bitte keine Wunder von meinem Podcastwerk, es ist eben keine Milch, kein Labsal, sondern wird es erst wenn ihr es in euren Ohren dazu macht. Das heißt, wenn ihr meine Podcasts zu sehr vergöttlicht, dann tut ihr ihnen unrecht und überseht meine eigentliche Botschaft, dass nämlich gerade die Dunkelheit und das Unklare erforscht werden sollten und immer wieder unsere Neugier anstacheln, nicht das bekannte, wohlige Glück.
Der gesunde Menschenverstand ist eine Geisteskrankheit; ich widme mich lieber meinen eigenen, esoterischen Verrücktheiten, als in die Jauchegrube Twitter hinabzusteigen und dort bei den "Vernünftigen" mit zu diskutieren. Dasselbe erwarte ich von euch.

Um nicht wie Nietzsche zu enden, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, meine Mitwelt in meine Gedankenausflüge einzubeziehen, der Mensch als soziales Tier braucht immer die Bestätigung und Anerkennung von anderen. Kommentiert gern auf der Podigeeseite und seid nicht zu zimperlich bei eurer Kritik.

von und mit Simon

Abonnieren

Follow us