#68 Oversexed and underfucked
Stop me if you think you've heard this one before - The Smiths
Michel Houellebecq - Die Ausweitung der Kampfzone
Ja ihr lieben Mäuschen, diese Folge bedeutet eine Ausweitung der Kampfzone. Meine experimentellen Versuche zur theoretischen Grundsteinlegung des Sexkommunismus erblicken hier das Licht der Welt. Mir ist schon ein bisschen mulmig, diese Theorie geht mir an die Nieren oder dreht mir den Magen um, aber jetzt hilfts nichts mehr, das einmal Gedachte muss raus und den Weg zu euch, meinen lieben Hörern finden.
Auch heute wieder stelle ich ein Fanal der Podcastkunst für euch bereit, damit ihr euch daran gütlich tun könnt und meine Überlegungen dialektisch aufnehmen und bearbeiten könnt. Dieser Austausch zwischen Podcaster und Hörer ähnelt schon demjenigen Austausch von "erotischer Erregungsenergie" zwischen zwei Liebenden in einer romantischen Beziehung. Diesen Ausdruck schuf ich in meinem Text über den Sexkommunismus und Michel Houellebecqs Werke. Ich stelle den Text hierunter bereit unter dem Titel "Das Marktgesetz".
Der Text beginnt mit einem Angriff auf den Liberalismus, den ich schon in #65 vorlas. Dann wendet er sich der strategischen Frage zu, wie wir diesen Liberalismus wirksamer bekämpfen als mit den herkömmlichen marxistischen Analysen des ökonomischen Unterbaus der Gesellschaft. Der Marxismus hat durchaus Recht in seiner Annahme, dass die ökonomischen Interessen die Triebfeder des Handelns der einzelnen gesellschaftlichen Schichten und Klassen sind. Die Stellung im Produktionsprozess, Abhängigkeit vom Kapital oder Verfügungsgewalt darüber und Macht zur Ausbeutung der Arbeiter sind die entscheidenden Demarkationslinien, anhand derer sich ein proletarisches Klassenbewusstsein bilden lässt, das auf die Vernichtung der Bourgeoisie als Klasse und die Übernahme der politischen Macht durch die Arbeiterklasse gerichtet ist.
Allerdings müssen wir eventuell neue Wege und Umwege gehen, um die zumindest hierzulande gut versorgten und gepamperten Arbeiter gegen den Liberalismus aufzuhetzen und ihnen begreifbar zu machen, welche Misere und geistig-materielle Pauperisierung er uns auferlegt.
Das Ökonomische muss sich auch anders denken lassen, von sexueller Seite her. Auch hier liegt ein Verteilungsproblem vor dessen Grundlage ein in uns allen wohnendes Bedürfnis nach sexueller Nähe, Zuneigung, Austausch von romantischen Gesten etc. ist, was ein weites Feld darstellt, in welchem mitunter die Unterschiede zwischen Sex und Liebe verschwimmen und jene unheimliche Grenze durchlässig wird.
Trotzdem ist diese Frage eminent politisch, wobei es natürlich nicht um eine stumpfe, bevormundende Empfehlung oder Richtlinie zum richtigen, gesunden Sex oder einer harmonischen Beziehung geht, sondern um das soziale Feld, in welchem wir uns alle täglich bewegen müssen und worin wir unsere Chancen und Möglichkeiten, unser Scheitern und unsere Sehnsüchte zu finden zu hoffen oder eben diese Hoffnungen vereitelt sehen.
Das Scheitern (wie auch der Erfolg) darf aber nicht mehr als individuelles Schicksal, als persönlicher Sieg oder Niederlage begriffen werden sondern schreibt sich ein in den Gesamtzusammenhang der Marktgesellschaft, in der wir leben und die uns von allen Seiten - ökonomisch, geistig, sittlich - umgibt. Die wahre Freiheit kann nur in einer kommunistischen Gesellschaft gefunden werden, in welcher das Prinzip Geltung findet, dass wir trotz unserer partikularen Unterschiede alle Teil eines Gesamtzusammenhanges sind, der uns nährt und uns unsere Lustbedingungen und Ressourcen zum Imaginieren, Träumen, Konzeptualisieren in Liebesdingen erst bereitstellt und diese Fähigkeiten nicht aus uns selbst erwachsen können. Diese Ausführungen genügen als einleitenden Worte, viel Spaß.
Das Marktgesetz
„Meine Freiheit endet nicht dort, wo deine Freiheit anfängt, sondern meine Freiheit setzt sich in deiner Freiheit fort, weil wir eine Kette an menschlichen Lebewesen sind.“ (Guillermo Giacosa)
Dieser Satz bringt es auf den Punkt: die liberale Illusion, worauf die Menschenrechte und sonstige Garnierungen unserer brutalen Weltordnung gründen, können nur individuell gedacht werden als Rechte, welche streng voneinander abgegrenzte Individuen gegeneinander aufrufen und ausspielen können. Dabei ist anhand der Arbeitsteilung ja schon klar, dass niemand ohne den anderen überleben könnte. Selbst Philosophen leisten hier wichtige gesellschaftliche Arbeit, ohne die ihr das Überleben vielleicht schwerer fiele (daher sollten sie auch einigermaßen revolutionär denken, denn das Überleben im gegenwärtigen Zustand der Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung ist gar nichts so Schützenswertes, sondern muss transzendiert werden, von einer Idee eines höheren Guts, das es infrage stellt).
Daher sind wir also eine Kette an Lebewesen: alles, was wir täglich tun und fühlen, stammt von woanders und hat sich durch die Zeiten mit dem Fortgang der Weltgeschichte und der Entwicklung und Ausdifferenzierung der Kulturen so eingespielt, dass es uns heute ganz selbstverständlich scheint. Selbst in der Liebe ist man nicht so frei und selbstbestimmt, sondern angewiesen auf die hübschen romanhaften Träumereien der Literaten, die einem erst ein Schema zum Träumen bereitstellen, nach dem man sich dann auch selbst verlieben oder in den Gedanken der Liebe hinein steigern kann. Das schönste am Leben, die Liebe und das manchmal anstrengendste, die Arbeit, zeigen uns also deutlich, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind, dass kein Mensch eine Insel ist und niemand sich seinen Reichtum, den er auf dem Konto vorfindet und als seinen legitimen Besitz reklamiert, wirklich verdient hat. Stattdessen ist dieser monetäre Reichtum durch ein Zusammenspiel an Faktoren entstanden, die wir alle nur unzulänglich durchschauen und einfach so tun, als hätte alles so schon seine Richtigkeit und wir müssten uns nur noch ganz ordentlich anpassen, um unseren Platz in der Welt zu finden und ein guter Mensch zu sein.
Der gute Mensch ist dieser herrschenden Auffassung zufolge der verdienende Mensch, der in die Sozialkassen einzahlt und so nicht die Gesellschaft „betrügt“ als Arbeitsverweigerer. Wir müssen dieses Paradigma durchbrechen, allerdings nicht indem wir komplett mit der Arbeit brechen und sie zum Teufelszeug stilisieren, sondern es muss eine Form der Arbeit konzipiert werden, wo alle teilnehmen können und sich nicht im Wettlauf der Konkurrenz gegenseitig ausstechen müssen. So auch hier im Podcast, wo ich euch zu Kommentaren einlade, die das Werk des Podcasters ja erst vervollständigen.
----ZENSIERT----ACHTUNG-----Falls ihr noch minderjährig oder sonstwie geistig unreif seid, bitte diesen Teil überspringen----
Hier ist keine Hoffnung, den Leuten diese perfide Hoffnung, das verlogene Lockmittel der Aufstiegsgesellschaft auszutreiben. Mein Ansatz liegt deshalb in etwas, was ich mich bisher nur auf Spanisch traute, auszudrücken: dem Sexkommunismus.
Parallel zur Unterdrückung der Arbeiterklasse sind wir alle auch auf sexuellem Gebiet unterdrückt und glauben dort an das Eigentum. Nur diese eine spezielle Person solle es sein. Sobald wir die Liebe unseres Lebens gefunden haben, lösen sich alle anderen Probleme in Wohlgefallen auf. Die Monogamie soll die einzige Möglichkeit sein, revolutionäre Ideen bezüglich Polygamie – Beziehungen zu mehreren Partnern – seien gescheitert und hoffnungslos utopistisch.
Das ist wahr, insofern man die Befreiung nur individuell zu denken vermag. Was es braucht, ist aber ein gesellschaftlicher Kulturwandel, der erlaubte, die Polygamie und Polyamorie als etwas Normales zu betrachten. Erst, wenn es kulturelle Leitlinien und Anreize gibt, wird sich dieses Bild einer erfüllten Liebesbeziehung auch durchsetzen. Das Eigentum am anderen kann auf Dauer nicht befriedigend sein, denn wer soll diese Person sein? Philosophisch gesprochen kann es gar keine Einheit und Dauer der Person geben, wir alle verändern uns ständig und erinnern uns kaum noch an unsere Erfahrungen von vor einigen Jahren. Das ist nicht schlimm, bietet aber einen Ansatz, das naive ehelichen Monobindungs-Konzept zu hinterfragen.
Was die Leute bewegt, weiterhin dem sexuellen Liberalismus die Stange zu halten, ist der Glaube an die eigene Einzigartigkeit, die wir durch die monoamouröse Beziehung bestätigt und anerkannt finden. Wir selbst sind wohl schon irgendwie was ganz Besonderes oder werden es zumindest in Zukunft so weit bringen, das zu sein und daher ist diese exklusive Liebe gerechtfertigt.
Kommunistisch muss man dem entgegenhalten, dass wir alle gar nicht so verschieden und besonders sind und lieber mal auf die kollektive Teilung aller Güter, auch der geschlechtlichen Lustressourcen, hinarbeiten sollten. Diese revolutionäre Arbeit wird uns schon heute glücklicher machen, da wir so die Illusion der persönlichen Einzigartigkeit ablegen und uns dem wirklichen Projekt des Fortschritts unserer großartigen menschlichen Spezies widmen können, ein Projekt, welches weit über unsere vergängliche individuelle Existenz hinausreicht.
Dieses Fortschrittsprojekt auf Basis der Befreiung der Lustbedingungen kann vielleicht mehr Unterstützung generieren als das Reden über die ökonomische Unterdrückung der Arbeiterklasse, das sich nach 150 Jahren dialektischer Übungen seit Marx vielleicht schon etwas ermüdet hat und kaum noch Anlass zur Hoffnung gibt, die Arbeiterklasse werde sich dadurch zur Revolution aufstacheln lassen.
Ein Ausschnitt aus Michel Houellebecqs erstem Meisterwerk „Ausweitung der Kampfzone“ verdeutlicht nochmals, inwieweit wir beim sexuellen Verlangen auch von einem umkämpften Gebiet und einem ökonomischen Verteilungsproblem sprechen können:
"Der Sex, sagte ich mir, stellt in unserer Gesellschaft eindeutig ein zweites Differenzierungssystem dar, das vom Geld völlig unabhängig ist; und es funktioniert auf mindestens ebenso erbarmungslose Weise. Auch die Wirkungen dieser beiden Systeme sind genau gleichartig. Wie der Wirtschaftsliberalismus - und aus analogen Gründen - erzeugt der sexuelle Liberalismus Phänomene absoluter Pauperisierung. Manche haben täglich Geschlechtsverkehr; andere fünf- oder sechsmal in ihrem Leben oder überhaupt nie. Manche treiben es mit hundert Frauen, andere mit keiner. Das nennt man das «Marktgesetz».
In einem Wirtschaftssystem, in dem Entlassungen verboten sind, findet ein jeder recht oder schlecht seinen Platz. In einem sexuellen System, in dem Ehebruch verboten ist, findet jeder recht oder schlecht seinen Bettgenossen. In einem völlig liberalen Wirtschaftssystem häufen einige wenige beträchtliche Reichtümer an; andere verkommen in der Arbeitslosigkeit und im Elend. In einem völlig liberalen Sexualsystem haben einige ein abwechslungsreiches und erregendes Sexualleben; andere sind auf Masturbation und Einsamkeit beschränkt. Der Wirtschaftsliberalismus ist die erweiterte Kampfzone, das heißt, er gilt für alle Altersstufen und Gesellschaftsklassen. Ebenso bedeutet der sexuelle Liberalismus die Ausweitung der Kampfzone, ihre Ausdehnung auf alle Altersstufen und Gesellschaftsklassen.
In wirtschaftlicher Hinsicht gehört Raphaël Tisserand zum Lager der Sieger; in sexueller Hinsicht zu den Verlierern. Manche gewinnen auf beiden Ebenen; andere verlieren auf beiden. Die Unternehmen kämpfen um einige wenige Jungakademiker; die Frauen kämpfen um einige wenige junge Männer; die Männer kämpfen um einige wenige Frauen. Das Ausmaß an Verwirrung und Aufregung war beträchtlich."
Houellebecq scheint hier als Lösung für das Dilemma des liberalen Sexualsystems eine Rückbesinnung auf die Ideale der Ehe vorzuschlagen, wo Ehebruch verboten ist und ein jeder bei seinem Partner bleiben soll. Ich dagegen schlage vor, dass wir zur Polygamie vorschreiten, wo sexuelle Erfahrungen und Austausch von Lust nicht mehr an Ehe, feste Beziehung oder das Konzept der „Liebe“ gebunden ist. Stattdessen müsste sich der Austausch von erotischer Erregungsenergie auch so bewerkstelligen lassen, ohne auf das Ideal einer exklusiven Zweierbeziehung zurückzugreifen. Daneben wird es selbstverständlich weiterhin diese Beziehungen geben, da das Paardasein wohl noch immer für die meisten von uns ein erstrebenswerter Zustand ist, mittels dessen man den Alltag leichter bewältigt und die meisten Probleme, die dort aufkommen, viel müheloser überwindet.
Die Magie der Zweierbeziehung besteht einfach in dem Austausch von netten Gesten und aufmunternden Worten. Manchmal ist man selbst so in einer gedanklichen Sackgasse gefangen, dass es nur eine Drehung oder Wendung braucht, mittels derer man die Dinge durch die Augen des anderen betrachten kann, und schon löst sich alles in Harmonie und Optimismus auf. Somit liefert die Paarbeziehung ein optimales menschliches Netz, das auf das Minimale reduziert ist und vom großen, in weiten Teilen uninteressanten Abstraktum der menschlichen „Gesellschaft“ Abstand nimmt. Warum diese (Liebes-) Beziehung aber unbedingt mit sexueller Ausschließlichkeit verknüpft sein soll, erschließt sich mir nicht und ist nur durch historisch gewachsene geistige Dogmen und Glaubenssätze zurückzuführen.
Man sollte aber auch nicht den Fehler machen, in das entgegengesetzte Extrem zu verfallen und eine möglichst große Zahl an Sexualpartnern als Selbstzweck ansehen, wie dies leider in unserer hypersexualisierten Kultur oft geschieht. Noch einmal Michel Houellebecq zu diesem Dilemma:
„Ein seltenes, künstliches und spätes Phänomen, blüht die Liebe nur unter besonderen geistigen Voraussetzungen, die selten zusammentreffen und in jeder Hinsicht der Sittenfreiheit, die das moderne Zeitalter charakterisiert, entgegengesetzt sind. Véronique hatte zu viele Diskotheken und Liebhaber kennengelernt. Eine solche Lebensweise läßt das menschliche Wesen verarmen, sie fügt ihm Schäden zu, die manchmal schwerwiegend und stets irreparabel sind. Die Liebe als Unschuld und Fähigkeit zur Illusion, als Gabe, die Gesamtheit des anderen Geschlechts auf ein einziges geliebtes Wesen zu beziehen, widersteht selten einem Jahr sexueller Herumtreiberei, niemals aber zwei. In Wirklichkeit zerrütten und zerstören die zahllosen, während der Zeit des Heranwachsens angehäuften sexuellen Erfahrungen jede Möglichkeit gefühlsmäßiger, romantischer Projektion. Nach und nach, tatsächlich aber sehr rasch, wird man so liebesfähig wie ein altes Wischtuch.“
Beim Sex wie bei der Liebe geht es, wie Michel Houellebecq es erst kürzlich in seinem Essay-Band „Ein bisschen schlechter“ ausdrückte, um etwas Ähnliches wie den Austausch eines Geschenks, das Übergeben einer Gabe, die nicht auf unbedingte Gegenseitigkeit bedacht ist. Die Reziprozität in die Sphäre der Liebe einzuführen, ist ein gewaltiger Irrtum, der vermutlich auf die Konditionierung des Menschen unter die herrschenden wirtschaftlichen Marktbedingungen zurückgeht. Dort gilt nämlich die Devise, nur etwas zu geben, wenn man eine Gegengabe davon zu erhoffen hat, man muss stets kalkulieren, was man als potentiellen Gewinn einfahren könnte, bevor man selbst in Vorleistung geht. Bei der Liebe geht es stattdessen um ein Geschenk, eine Aufmerksamkeit, Dedikation, ein Präsent, das man dem anderen widmet und an ihn richtet, unabhängig von Überlegungen, was einem selbst daraus für ein Nutzen erwachsen könnte.
Allerdings ist die Liebe auch nicht die große Selbstlosigkeit, sondern viel eher der große Egoismus, da wir in ihr – möglicherweise zurecht – erhoffen, unseren eigenen Wert als Person schlussendlich doch bestätigt und in den entzückten Augen des anderen widergespiegelt finden. Dieser Egoismus muss aber nichts Schlechtes sein, sondern bringt die Spezies eventuell sogar voran, denn ohne Liebe wäre es schwierig, mit dem Leben fortzufahren. Insofern sollten wir Houellebecqs Romane auch als letzte Warnung verstehen, des Propheten der letzten Generation, die noch etwas tun könnte gegen die sich immer weiter ausbreitende Epidemie des Liebesverzichts, der Bindungslosigkeit und Vereinzelung des Menschen. In seinem neuesten Roman „Vernichten“ beschreibt er diese drohende Epidemie des langsamen Aussterbens der Paarbeziehung und Liebesfähigkeit des Menschen auf mitreißende Weise.
Wir gehen unsern weg bis zum bittern Ende Ja wer hätts gedacht, man ist behende Im Leben, im Sterben, überall Nichts erwartet uns, außer Schall Und Rauch und Zeichen Doch das Individuum muss weichen
Es ist sooo wichtig Das siiiie mich hört, liest oder wählt Du bist so nichtig Niemand ist wirklich ein jemand, der zählt
Nicht meinen Penis, noch mein Sein Bringe ich hier in Stellung Was für ein dreckiges Schwein Und du glaubtest an Hemmung
Du musst in Schwierigkeiten dich bringen Sonst wird nichts sich verletzen Und den Stein deiner Seele scharf wetzen Was gesucht ist, ist erobert, wir singen Zum Dank, zur Freude Nur nicht heute
Die Augen auswringen Sinneseindrücke, ob die stimmen? Misstrauen, wohin wirst du mich bringen? Mitsamt Hilflosigkeit und Ekel vor Dingen
Nur Ideen sind wert… Sie setz ich aufs Pferd Und lasse sie reiten Reiten… in die weiten, weiten Schenkel von diesem Mädchen; Maria, Amalia, Lucía, Natalia
Das Ziel des Lebens: der Schoß eines Mädchens Mehr Probleme gibt es nicht, wie billig Du schlägst dich mit deiner Freundin herum Missverständnisse häufen sich, Elend und Leid Doch warum stellst du dich dumm Weist du nicht Bescheid? Der Mann will ein Model, sexy, attraktiv und gerundet Was gibt es anderes; deine Sünden: gestundet
Der Bauch gerundet Ohje, was blüht mir Hab ich mein Sperma in sie geschleudert? Das Baby mag kommen, ich bin verwundert Kann es sein, ich und du bald wir? Familie, auf dem Papier? Du, rotes Tier, bist erbeutet
Gerötet ihr Leib vok meinen Hieben Die Peitsche holte ich, sie zu besiegen Hinterließ meine Spuren Mein Gemächt hatte einige Kuren Doch keine so schön wie deine Vulva so grün
Um wirklich Herr seiner selbst zu sein Muss man jeden Moment aufsaugen den Schein Nur den Schein zu wahren zählt Sei ein Mann, sei von Stärke beseelt
Mehr nicht! Das Leben ist einfach! Wer hätte das gedacht?
[Die Feministinnen sicher nicht Die schauen auch nicht nach Denken aus mit ihrem Zauselgesicht Verzeiht mir liebes Damengericht Ein Schwall voll Samen stünde euch nicht so schlecht Was rede ich, ein multipler Angriff von mehreren Seiten Von Schwänzen, geladen mit Lust und Vertraulichkeiten]
Wie sieht es aus unter eurer Achsel? Wo liegt der G-Punkt, wo kann ich nachsehen? Ich liebe euch für eure Natürlichkeit ihr Frauen Würdet ihr mit bitte euren Schmutz, euren Talg anvertrauen?
Du musst schon leben leben Was auch immer das heißt Provozieren aktivieren, Gewichte heben Nach dem Absoluten streben Auch wenn du gar nichts weißt Dir sicher bist, falsch zu liegen, alles verkehrt Dir bleibt doch kein Tag verwehrt Und wessen Schuld ist es, wenn alles fließt? Wenn sich Zufall, Freude über dich ergießt? Niemand urteilt, wenn nicht du Niemand schätzt gering, noch ab, wozu? Alles ist Und die Wärme frisst Der Schlangen Fliegen Schweine Hirte küsst Die Hitze der Insekten Der glutrote Mond prangt über den matten, müden Hügeln Die Sonne hat sich verkrochen, weiter im Süden Die brodelnde Güte des Alkohols in meinem Blut Kein Wille hier, warum auch weggehen? Nichts steht mir doch so gut!
Man kann das Leben gar nicht simpel genug darstellen Die Reichen werden reicher… und das alles in Wellen Dann geht's von vorne los Ich spür im Hals nen Klos Aber beklagen darf man nichts Das wäre ein sozialistisches Gericht So kreischen unsre Herren Demokraten Meine Güte, was für jämmerliche Klappspaten
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