Tischlein, deck dich!

Tischlein, deck dich!

#82 What I need

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Enrique Vila-Matas: Bartleby und Co.

Robert Pfaller: Erwachsenensprache S. 121 ff.

What I need - Jon and Roy

Spent all my cash on trying to make a good feeling last.

Buying beer, so sincere is the way I think.

When I'm walking around thinking about that missing link.

Spent all my cash on trying to make a good feeling last.

Buying beer, so sincere is the way I think

When I'm walking around thinking about that missing link

In my being here, I guess tired is what I am

Lack of sleep makes my brain numb and words dumb

Eyes sagging, dark, bloodshot, hard to see

Hard to smile, crack a joke at a party

Giving all the pretty girls halfhearted smiles

You know, the type where you think about how you look when you're doing it

Read it up in a book, waste of time

Like a candy-coated valentine

Experience is what I got for a tortured brain

Lack of knowledge's what I got for feeling this pain

What am I saying, stressing over some bullshit task

Oh, just chill and make the good times last but

Please don't coax my mind

'Cause what I see, I must behold

And I'm staring all the time

So I reach to my fridge

Crack a beer to have some fun

What I need is standing in the sun

Every time I go out, trying to have fun

That's all it is about, dancing oh so drunk at my peak

Hooking up with girls I haven't even known a week

Getting dumb enough to say the stupidest things

Laughing at the chumps doing the most ridiculous things

Making fun of girls with sticks up their sexy asses

Getting dismissed and turned down and walked past

There's one thing, though, and that's that I'm a hypocrite

Because I'm participating in the exact same shit

Making fun of things that I do myself

Oh, well, I'm having fun, enjoy this

Wealth, I guess, but

Please don't coax my mind 'Cause what I see, I must behold And I'm staring all the time So I reach to my fridge, crack a beer Just to have some fun, what I need

What I need is that thing that'll make my heart go wild

And what I see in you lights my soul on fire

I hope you feel the same for me

And I'll feel it for a day, like a needle in my arm

And I'll scream out just the same even though it does no harm

But I got to know these things that put a burden on me I need you


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Über diesen Podcast

Liebe Hörer*innen,
warum braucht es noch einen Podcast?
Vor allem wollte ich dem ersten Artikel der amerikanischen Verfassung gerecht werden, wie er von Adam Curry formuliert wurde: You shall not make bad TV.
Es sollte unser erster Anspruch sein, mal ein besseres, unterhaltsameres Medienangebot bereitzustellen, denn was sonst so in den Massenmedien stattfindet, ist für mich nicht akzeptabel und schädigt mich immer weiter, indem es meine innere revolutionäre Kraft hemmt und uns einhämmern will, es gäbe keine Alternative zum Gegebenen, Revolution sei verboten…

Friedrich Nietzsche brachte wohl das zwiespältige Gefühl, meine Gedanken mit mehr Menschen teilen zu wollen, im Nachtlied des Zarathustra am besten auf den Punkt: 
„Nacht ist es: nun reden lauter alle springenden Brunnen.
Nacht ist es: nun erst erwachen alle Lieder der Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied eines Liebenden.
Ein Ungestilltes, Unstillbares ist in mir, das laut werden will. Eine Begierde nach Liebe ist in mir, die redet selber die Sprache der Liebe.
Licht bin ich: Ach dass ich Nacht wäre! Aber dies ist meine Einsamkeit, dass ich von Licht umgürtet bin.
Ich lebe in meinem eignen Lichte, ich trinke die Flammen in mich zurück, die aus mir brechen. 
Ich kenne das Glück des Nehmenden nicht und oft träumte mir davon, dass Stehlen noch seliger sein müsse als Nehmen.
Das ist meine Armut, dass meine Hand niemals ausruht vom Schenken; das ist mein Neid, dass ich wartende Augen sehe und die erhellten Nächte der Sehnsucht.
Wer immer austeilt, dessen Gefahr ist, dass er die Scham verliere; wer immer austeilt, dessen Hand und Herz hat Schwielen vor lauter Austeilen.
Viel Sonnen kreisen im öden Raum: zu allem, was dunkel ist, reden sie mit ihrem Lichte — mir schweigen sie.
Unbillig gegen Leuchtendes im tiefsten Herzen, kalt gegen Sonnen — so wandelt jede Sonne.
Einem Sturme gleich wandeln die Sonnen in ihren Bahnen. Ihrem unerbittlichen Willen folgen sie, das ist ihre Kälte.
O ihr erst seid es, ihr Dunklen, ihr Nächtigen, die ihr Wärme schafft aus Leuchtendem! O ihr erst trinkst euch Milch und Labsal aus des Lichtes Eutern!
Nacht ist es: ach, dass ich Licht sein muss! Und Durst nach Nachtigern! Und Einsamkeit!
Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir mein Verlangen — nach Rede verlangt mich.“

Ja mein Podcast ist eine Quelle der Lebenskraft für mich selbst und vielleicht jetzt auch für euch. Aber ich möchte betonen, dass es selbstverständlich sein sollte, was ich mache und mein Trieb zum Podcasten speist sich einfach aus dem Drang, nicht der Herde zu folgen, eigene Wege zu gehen durchs eisige Gebirge des Denkens.
Das ist meine Kälte, dass die anderen Sonnen in der Medienlandschaft für mich nicht leuchten und nur schales, langweiliges Flackern von ihnen ausgeht, sodass ich selbst produktiv werden musste, allein schon um selbst auch wieder bessere Podcasts genießen zu können als das was die Podcastlandschaft sonst so bietet.

Erwartet bitte keine Wunder von meinem Podcastwerk, es ist eben keine Milch, kein Labsal, sondern wird es erst wenn ihr es in euren Ohren dazu macht. Das heißt, wenn ihr meine Podcasts zu sehr vergöttlicht, dann tut ihr ihnen unrecht und überseht meine eigentliche Botschaft, dass nämlich gerade die Dunkelheit und das Unklare erforscht werden sollten und immer wieder unsere Neugier anstacheln, nicht das bekannte, wohlige Glück.
Der gesunde Menschenverstand ist eine Geisteskrankheit; ich widme mich lieber meinen eigenen, esoterischen Verrücktheiten, als in die Jauchegrube Twitter hinabzusteigen und dort bei den "Vernünftigen" mit zu diskutieren. Dasselbe erwarte ich von euch.

Um nicht wie Nietzsche zu enden, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, meine Mitwelt in meine Gedankenausflüge einzubeziehen, der Mensch als soziales Tier braucht immer die Bestätigung und Anerkennung von anderen. Kommentiert gern auf der Podigeeseite und seid nicht zu zimperlich bei eurer Kritik.

von und mit Simon

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