#16 TSY - Summer & Winter
Here is the link to the mentioned episode 7 of Table, set yourself!
https://tischlein-deck-dich.podigee.io/1007-neue-episode
There you can read the text that was read in today's podcast.
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00:13:27 English
00:17:01 To Hiku
00:43:48 To Liliya
01:09:37 Deutsch
01:23:44 Final words in English
Gute Laune
Von Wegen Lisbeth — Bitch: https://www.youtube.com/watch?v=URKEvZxdgZQ
Kafka Luise:
https://www.youtube.com/watch?v=w6Enz9_rSiY
This is the fort I was talking about, there also is a nice park nearby.
https://maps.app.goo.gl/wkLWz4Vr8aiVQVfN7
"Auf kantonaler Ebene waren 1959 die Waadt und Neuenburg sowie 1960 Genf die ersten Kantone, die das Frauenstimmrecht einführten. Bis zur Einführung in allen Kantonen vergingen allerdings nach der Einführung auf Bundesebene noch weitere zwanzig Jahre: Am 27. November 1990 gab das Bundesgericht einer Klage von Frauen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden Recht und bestätigte damit die Verfassungswidrigkeit der Innerrhoder Kantonsverfassung in diesem Punkt.[2] So führte Appenzell Innerrhoden als letzter Kanton das Stimmrecht für Frauen auf kantonaler Ebene ein, entgegen einem Mehrheitsentscheid der Männer an der Landsgemeinde am 29. April 1990." (!)
Zitat:
»Es müsste mehr bewusst gemacht werden, dass Liebe im Rahmen eines Machtgefälles in unserer Kultur ein wesentliches Element eines bestimmten Liebes-Ideals darstellt – gerade für Frauen - und nicht nur einseitig von Männern favorisiert wird. Dieses kulturelle Narrativ lernen Kinder schon in Märchen kennen und begegnen ihm später unter anderem wieder in den Romanen von E L James.«
00:00:00 English intro
00:24:59 Deutsche Lesung
00:27:45 English intermezzo
00:28:42 Deutsch: Brief an Hiku
00:30:47 English
00:34:38 Deutsche Lesung
00:38:05 English interlude
00:42:15 Deutsch: Brief an Liliya
00:53:10 Final words to Hiku
00:57:19 Español dirigiendome a mi Spätzlecita, mi primer y último amor
Double Mill — Zwickmühle
Letter to Hiku: (English translation below)
Also lieber Hiku, vielleicht kommt dir all das Spanisch vor. Aber so bin ich nun mal, verschroben, halte Zwiegespräche mit meinem inneren Gewissen oder internen Controller, um so meine psychischen Probleme und Errungenschaften besser zu verstehen und einzugrenzen. Ich empfehle es dir auch, du könntest genau wie ich einen Podcast machen… aber im Grunde ist das gar nicht nötig, denn hiermit möchte ich dir meine gesamten englischen Episoden schenken. Und zwar, weil man als Künstler das Werk immer irgendwie verschenken muss — schließlich fühle ich, es auch nicht nur aus mir selbst geschaffen zu haben, sondern zuerst befruchtet worden zu sein von der Außenwelt. Ich schenke dir all dies also, damit du es an Liliya weiterschenken kannst, wenn du möchtest. Denn eure Liebe ist noch jung und braucht sicher auch Stabilisierung in Form von gegenseitigen Aufmerksamkeiten und Zuneigungsbekundungen. Alles, was ich für Liliya im Podcast gesprochen habe, hast also du an meiner Stelle gesprochen und es ist jedenfalls Ausdruck deiner Liebe zu ihr. Es würde mich freuen, wenn du dieses Geschenk annähmest, denn ich fühle mich besser jetzt in dem Wissen bzw. der Annahme über eure Liebe und Verbindung, nachdem sich durch meine instagram-Funde die Hypothese erhärtete, dass ihr beiden, Liliya und du, noch zusammen seid, was ich in Zweifel gezogen hatte, da Liliya nur ein einziges Mal von dir gesprochen hatte und ich dachte, sie würde vielleicht auch gerne eine Beziehung mit mir anfangen… aber vielleicht war sie eben auch einfach nur unsicher und zerrieben zwischen zwei Polen, so wie auch ich zwischen der Treue zu meiner peruanischen Ex-Freundin und der neu entflammten Zuneigung zu Liliya.
Denn irgendwie fühlte ich mich immer unsicher, wie weit ich gehen dürfe in meinen Zuneigungsbekundungen zu anderen Frauen, wie etwa der Chinesin, die ich in der Schweiz traf und der ich den Spitznamen »spring« gab.
Also das fühlte sich ganz komisch an damals, dieses Date und das Reden darüber danach im Podcast. Aber das war wohl so, weil ich implizit die Maßstäbe meiner Ex-Freundin anlegte, die eben sehr rigoros ist und in Bezug auf die Polyamorie absolut kein Verständnis für meine Ansichten und Überzeugungen hat.
Jedoch wurde mir jetzt klar, so hätte ich mich gar nicht fühlen müssen, so unsicher, denn vielleicht ist Liliya in diesem Bereich ja aufgeschlossener und offener für alternative Beziehungskonzepte.
Daher fühle ich nun, dass ich mich zunächst auf spring und andere Möglichkeiten der Liebe oder Freundschaft konzentrieren sollte, bevor ich mich wieder Liliya zuwende — wobei ich ja sowieso weiter darauf warten werde, dass sie den ersten Schritt macht und auf mich zukommt, es liegt ganz in ihrer Hand. Was ich meine ist, nur, spring und auch meine Ex-Freundin, da gibt es noch viele Dinge zu klären und so Gott will vielleicht sogar wieder zu lieben, sich gegenseitig ineinander und übereinander hinaus zu stürzen. Das könnte geschehen oder auch nicht, aber jedenfalls habe ich für all das jetzt ein sehr gutes Gefühl, wo ich weiß, dass Liliya ja nicht auf sich allein gestellt ist, sondern dich hat, und die Entwicklung der Liebe zwischen euch sicherlich auch noch Zeit und Muße braucht, schließlich kennt ihr euch ja wahrscheinlich auch erst höchstens ein Jahr, da Liliya mir sagte, ihre Reise im Februar 2022 sei ihre erste ins Ausland gewesen. Das erste Jahr ist immer turbulent in einer Beziehung, zumindest nach meiner Erfahrung. Daher wünsche ich euch beiden, dass ihr eure Verbundenheit und Zusammenstimmung weiter entwickeln könnt und die Blüten eurer Li
192
Make sure to visit the small town of Cassis while your in Marseille, it’s pretty close and has stunning views from the cliffs above the sea and beautiful hidden bays.
00:00:00 To Zoryana
00:19:08 To Liliya
00:23:26 To Hiku
00:57:15 Text-Lesung auf Deutsch
01:18:05 English intermezzo
nachsteigen
liliyas lover
freiwilliges Zölibat
Scheiden, Scheiden, Scheiden
Rohrbiss — bite in the pipe
Romantika - Brutalismus 3000
https://www.youtube.com/watch?v=jtRV9DWKTKo
Donnerstag, 3. August (erster Teil aus NvA, fühlte mich heute morgen elend und musste mich erbrechen, es kam Gallenflüssigeit, evtl. eine Reaktion auf die gestrige Folge… 187)
Herr Rohrbiss, sehen Sie nicht die Notwendigkeit, zu fiktionalisieren? Wenn Sie jetzt einfach schreiben würden, über irgendwas, aber vorzugsweise über etwas so Brennendes wie »Definición« (Die Schule der Empfindsamkeit), ja, also und da verwenden Sie die wirklichen Namen ihrer Schulkameraden... ist das nicht etwas... nun, unseriös? Um seriös zu sein als Schriftsteller, muss man fiktionalisieren, muss lügen können. Aber Sie... Sie wollen einfach die Vergangenheit zurückholen, sind psychisch unreif und kleben an ihr, unfähig, sie wie ein normaler erwachsener Mensch zu überwinden. Oder nehmen wir Ihr »Imperialismus«-Werk, wo Sie zwar die Namen geändert haben, viel mehr aber auch nicht, oder die ganzen unreifen Gedichte an Ihre Kolleginnen, in denen Sie ihre Schönheit besingen wie ein mittelalterlicher Minnesänger. Sie sind unfähig, zu abstrahieren, kleben immer am konkreten Horizont Ihres persönlichen Lebens.
— Nun, lassen Sie mich antworten. Also ich bin einfach wütend auf Liliya, meine Kollegin. Und gegen sie schreibe ich an. Sie taxiert, bewertet mich, sie wartet, dass ich wieder zu ihr herkomme, damit sie mich wie eine Jury beim Gesangswettbewerb benoten kann und ihr kritisches Urteil über mir herabsausen lassen kann wie einen Schlagbaum. Ich würde sie ja gern lieben, aber nicht, solange sie so stur daran festhält, immer nur auf mich zu reagieren, nie kühn und verwegen selbst voranzugehen und zu agieren.
Im Moment will ich nur aggressiv sein, warum? Nun, weil sie nicht auf meine Telegramnachricht reagierte an Sylvester. Und ich wollte doch einfach nur sichergehen, dass es ihr gut geht. Aber sie? Liest nicht mal meine kurze Message. Das brachte mich auf die Palme, dass ich da hinter dem ersten Häkchen kein zweites sah, was bei dieser App eben bedeutet, die Person hat die Nachricht, den Chat mit mir noch nicht mal geöffnet, um nachzuschauen, was drinsteht. Gut, vielleicht kann man es auch über die Handy-Benachrichtigungen sowieso schon sehen.... aber das ist nicht der Punkt. Sie antwortete nicht, ignorierte mich und dann noch das fehlende zweite Häkchen, die ultimative Demütigung für jeden Chat-Teilnehmer!
Also das trieb mir derart die Zornesröte ins Gesicht, brachte mich auf die Palme... ich hatte doch nur "how are you" oder ähnliches gefragt und hinterhergeschoben, ich wolle mich versichern, dass meine Worte von vor einigen Tagen sie nicht verletzt hätten.
Also da blieb mir nichts übrig, ich musste zum Schlag ausholen und setzte einen dreiseitigen Text an sie auf, in welchem ich von meinen schriftstellerischen Versuchen erzählte, von dem Roman über Argentinien und was weiß ich alles. Jedenfalls, der Punkt war: sie las es sofort. Diesen Text, einmal gesendet, las sie in Windeseile durch, was mich überraschte und ich hatte bereits nach 10 Minuten ihre Antwort ("Thanks for your honesty but I'd prefer to keep our communications to work matters«).
Also das ist es, was mich so aggressiv macht. Immer wollen die Frauen einen Mann, der viel Aufhebens macht. Schreibt man nur eine kleine Nachricht, wird man nicht mal gelesen, geschweige denn dass man eine Antwort bekäme. Aber holt man die große Keule raus, dann können sie auch nicht widerstehen und springen sofort auf diesen Text. Ja was soll ich aus alldem jetzt für einen Schluss ziehen?
This episode is wholly in German and the quality of its content is not that remarkable because it is only a warm-up for the one to follow, which will tackle some strenuous, emotional topics.
Hier findet sich die erwähnte Rezension zu dem Buch von Stuckrad-Barré:
https://amazon.de/gp/customer-reviews/R2AJ7L3CV3OITQ/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B0BJQLCJDL
Jennifer Rostock: Du willst mir an die Wäsche: https://www.youtube.com/watch?v=Bog2vWqpr54
I didn’t want to insert this song, because my budget is low, I have a contract with the musical concession provider GEMA, but should not overuse my budget, so you can listen to it by yourselves, it is a great song.
**Amalgam-Text**
Einflüsterunen
28. Januar 2023
Amalgamie
Antonio Amagama Alastrata
Neurotisches Material
»Does he have money?«
Es ist doch am bequemsten, es auf die leicht lesbaren Ziffern runterzubrechen. Dieser Mann hat Geld, es wird sich also mit ihm auskommen lassen. Er kann ein paar Runden spendieren im Restaurant und der Bar. Er kann. Das Geld sagt es, steht für ihn. Sonst wäre es zu schwierig, den Wert eines Menschen festzumachen. Was kann man mit mir anstellen? Wie witzig ist dieser Typ? Kann er die Menge unterhalten? Nun ja, kommt ganz darauf an, ob du warm mit ihm wirst. Ein, zwei Schnäpse wirken da Wunder.
Aber nein. Wir brauchen einen, der ein »self starter« ist. Der von selbst losgeht. Ach, was weiß ich. Wir Frauen bemühen uns doch sowieso nicht darum, einen Anspruch zu stellen — wir sind froh für jedweden Mann, der sich mit uns abgibt, sich unserer annimmt.
Ich meine, also, ja, natürlich will man nicht jeden ekelhaften Typ, der da draußen rumkreucht unbedingt bei sich haben und mit ihm einen Cappucino trinken… aber die meisten sind doch ganz anständig. Ich will nicht auswählen, nein. Ich bin Frau und lasse die Männer auf mich zukommen. Bei den meisten würde ich ja sogar zupacken und sagen, Halt, stehen geblieben, du, Bürschchen, passt mir fabelhaft rein. Jetzt reden wir ein bisschen, testen uns, lernen uns kennen… aber eigentlich weiß ich schon, dass ich gern mit dir ins Bett steigen würde. Verbock es ja nicht, Mann! Nicht dass dir schwindlig wird und so… deshalb muss man es langsam anpacken mit diesen Männern, die auch immer zögerlicher und verdruckster werden in der heutigen modernen Zeit.
Daher soll er mir erst mal zeigen, was er präsentieren kann, wie viel er reden kann. Denn ansonsten geht es ihm noch zu schnell und er bekommt kalte Füße oder heiße Ohren und macht die Biege. Also ja, man hat es schwer als Frau. Wie man’s auch macht, weiß man nicht, ob es dem gnädigen Herrn recht sein wird. Sie sind ja so scheu und zaghaft heute, jeden Moment habe ich Angst, er könne mir wieder wegrennen. Und ja, die moderne Welt ist so verzweigt und vervielfältigt. Wer kommt da noch mit, wer weiß noch, was der höchste soziale Status ist? Ein Poet, ein Privatdetektiv (ein krimischreibender Poet mit Hang zum Investigativjournalismus?), ein Müllmann, der im Schweiße seines Angesichtes sein Brot verdient und für die ganze Gemeinde diesen immens wichtigen Job der Abfallbeseitigung sauber erledigt? Man weiß es nicht, was ist schon männlich heutzutage? Jedenfalls nicht so ein geschniegelter Büro-Lackaffe im Anzug. Oder einer dieser Intellektuellen Redenschreiber und Opernbesucher. Die sind total verkorkst. Und mögen sie auch noch so gesund und bürgerlich sein, da würde ich tausendmal lieber einen Drogenjunkie nehmen, der seinen Arsch auf dem Strich feilbietet, um sich das nötige Coke oder was auch immer zu finanzieren.
Ja, ich rede frei heraus, habt ihr damit ein Problem? Leckt mich doch am Arsch! Ich habe einen schönen, behaarten Arsch und eine glattrasierte Muschi…. eigentlich hätte ich lieber auch dort unten an meiner weichen weiblichen Pforte Haare. ...
00:01:00 English
01:08:08 Deutsch
Danish
Analogous Podcaster
»Jubilation« does not mean pension in English, I mixed it up with Spanish. Those large tech companies pamper their employees and give them good pension and retirement services, so they can feel above the common people.
»Wo ist der Phallus? Das ist stets die essentielle treibende Kraft des Komischen«
Jacques Lacan, Das Begehren und seine Deutung, Das Seminar VI, Turia und Kant, Wien 2020, S. 300
Französische Originalausgabe: Le séminaire de Jacques Lacan. Le désir et son interprétation (1958-1959)
Eva Illouz — Why Love Hurts, The Hedonic and Aboulic Commitment Phobia
Scarcity — Knappheit
Jack it up
Jack — Hebevorrichtung.
Review — Rezension
----------------------------
Mikro hat wohl schlappgemacht, eingebautes Laptopmikro übernommen… bei
1:13:55
00:32:20 English: »Philosophy in the Bedroom«
01:05:37 Liebe Deutschen, noch eine Anstrengung, wenn ihr Republikaner sein wollt!
to lavish — jemanden mit etwas überschütten
to frig — masturbieren
https://www.sas.upenn.edu/~cavitch/pdf-library/Sade_Philosophy.pdf
Marquis de Sade, »Philosophy in the Bedroom«, Third Dialogue, p. 196 in this edition
Nelly Furtado, Timbaland, »Promiscuous« https://www.youtube.com/watch?v=0J3vgcE5i2o
Faustschlag gegen die Hörer
Ja, ich möchte euch wehtun, ihr dummen Hörer, denn auch ihr tut mir ja Gewalt an durch eure Missinterpretationen. Ich nehme genau wahr, wie ihr meine Worte versteht und dass ihr glaubt, es läge ein Widerspruch in dem »I can’t find a peruvian girl like this in the whole world« und dem Schwärmen für meine ukrainische Kollegin. Ihr wollt mir vormachen, ich handelte rücksichtslos, demütigend oder egoistisch. Daher möchte ich gern ausholen zum Faustschlag gegen eure strunzdumme Rezeption meiner liebevoll geschaffenen Werke.
Euer Verständnis der Liebe ist vollkommen falsch; ihr schließt euch ein in der Monoamorie und wollt eure heile Welt in der sexuell exklusiven Beziehung bewahren. Nun gut, wie es einem beliebt, könnte man sagen, soll doch jede machen, wie sie will. Aber das ist liberal und damit grundfalsch. Diese Freiheit führt zur vollkommenen Willenslähmung, zur Unfähigkeit, überhaupt noch etwas eigenes, von den reaktionären Gesellschaftskonstrukten Unterschiedenes zu wollen. Also ergibt man sich dem jahrtausendelang eingeübten Betrug, der Monogamie heißt.
Es ist ein Betrug an der Spezies, an der Ethik, an dem, was gutes Leben sein könnte und ihr alle, die ihr die Monoamorie lebt oder nur passiv akzeptiert, seid in meinen Augen verachtenswerte Schweine, die mit ihrem eigenen körperlichen Schmutz nicht zurechtkommen und daher die ganze Menschheit zu sich hinab in den Dreck und das Elend der vorgegaukelten psychischen Ausschließlichkeit der Liebesgefühle ziehen wollt. Ihr seid wirklich der dümmste denkbare Abschaum, die kloakenhafte Zusammenballung des Ungeists und Ressentiments gegen das ganze, von allen Seiten betrachtete, erkannte und wertgeschätzte Leben. Ihr seid im Grunde Lebens-Feinde, Asketiker, Nihilisten. Ich verlange nicht mehr und nicht weniger von euch, als dass ihr eure dreckigen Wichsgriffel von meinem Arm loslasst und mich ziehen lasst, damit ich unbelastet von euren schwitzigen Ausdünstungen der Lüge und der bewussten Versagung der eigenen Lustmöglichkeiten bleibe, aber das ist wohl zu viel verlangt, ihr seid wie Kletten oder Blutegel, die sich von meiner Substanz nähren wollen; und gut, ich habe viel zu geben, nehmt ruhig, was ihr verdauen könnt, aber lasst mich in Ruhe —
Das wirklich Schandhafte an eurem kurzsichtigen Festhalten an der christlichen Tradition der Einen Liebe, des Einen Gottes, ist, dass diese Abkapselung in der heilen Zweierbeziehung heutzutage das wirkmächtigste Beharrungselement für den Kapitalismus darstellt, ein ungemein träges ideologisches Momentum für den Erhalt der alten, umsturzreifen Gesellschaft (wie in #92 dargelegt).
Ihr seid also schuldig; jedesmal, wenn ihr auf diese Weise Sex habt oder euch auch nur küsst, begeht ihr in meinen Augen eine Sünde vor der Menschheit und ihrem universellen Gewissen. Ihr könnt gern weitermachen, ich warne euch nur, dass euch das auf lange Sicht nicht gut bekommen wird, aber natürlich hat jeder das Recht, sich nach eigenem Gutdünken zu ruinieren.
...
00:13:40 Español
01:05:15 English
02:03:25 Deutsch
The Weather Girls — It’s raining men
Rakede — Jetzt gehst du weg
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Eva Illouz: Why Love Hurts — The dynamics of women’s exclusivist strategies
Rimbaud — Das poetische Werk, Matthes und Seitz, Karma-Schwestern
Thomas Fischer: Sex and Crime. Über Intimität, Moral und Strafe
Marquis de Sade: Die Philosophie im Boudoir, Olympia Press 2010, S. 48 ff.
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Unzucht
Il faut tenter de vivre!
— Man muss versuchen, zu leben
petulencia — Dreistigkeit
Semi imperialismo: un ejemplo sería un país como Rusia o Irán, ambos capitalistas con gobiernos que se inclinan a la derecha ideologicamente y son reaccionarios pero en su politica hacia el exterior están forzados a combatir al imperialismo y se vuelven anti imperialistas.
Rimbaud: Karma-Schwestern
https://www.giga.de/ratgeber/specials/187-bedeutung-was-steckt-hinter-dem-zahlencode/
»Die Geschichte der Zahlenkombination 187 ist eigentlich eine recht simple: Im kalifornischen Strafgesetzbuch steht die 187 für den Paragrahphen, mit dem Mord und Mordfälle behandelt werden. Die kalifornische Polizei nutzt den Zahlencode „One Eight Seven“ auch über Funk, um darüber zu informieren, dass ein Mord begangen wurde.«
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Poema
Esa chica
Era la mas rica
Me apetecia
Casi loco me volvía
Ni siquiera casi —
Soy loco, del pie al coco
Es la verdad
Fea pero pura
Desnuda y honesta
Como ella, la celesta
Argentina era, sí
Si no me equivoco
Puede que habrá sido francesa
O de manteca
Disculpen, el vino me perturbó la boca
E hizo que mi lengua choca
Contra las paredes de la lógica
Y eso que siempre fui científico
Aprendiz de las cosas bien míticas
Bien sabido las lenguas extranjeras
Pero si solo podria lamir su lengua
Acariciando a punto su boquita
O hermosa chica
De las tierras hostiles de America!
Tú me persigues en sueños y parpadeos
No me dejas
Sos una bruja
Una maga
Una
Bien cocida su boquita con su bouquet
De vino tinto mendocino
Yo era gringo, dice el vecino
Igual la quería y rezé que ella tambien caía
En la locura de quererme, lo cual seria impensable
Ni siquiera concebible
Por eso me quedo callado como un bibre
Il faut tenter de vivre!
Y si y si
¿Lo que ella en mi veia?
Un abismo, un intelectual, que creia
Todo el mundo a sus pies
¡Esa la verdad es!
Todo el mundo está inferior
A mis pensamientos que me llevan a la coste d'or
Mi novia estará triste al leer esas lineas
Pensará que no hablo de ella, ya que no es ni argentina ni francesa ni de manteca
Asumerá que me enamoré de otra
O que la traiconé
Pero mi amor, no creas eso
Mi nariz de azúcar
Tú eres la única que me hace reír
Como cuando dije que buscaría la manteca
Y me corregiste diciendo que se llama mantequilla
No te preocupes
¿Cómo podria engañar a mi revolucionaria?
Que tu eres tan enterada de cosas políticas
Berq: Rote Flaggen
Liedtext:
In deiner Auffahrt stehen 100 rote Flaggen, die ich seh
Drum komm und geh ich immer nur bei Nacht
Weil ich so nichts in Farbe seh und verdrängt
Tut alles nur halb so doll weh
Aber wenn der Sonnenaufgang am Morgen Licht ins Dunkel bringt
Und mich neben mir die nackte Wahrheit im Bett in die Knie zwingt
Fuck du tust weh
Fuck du tust weh
Fuck du tust weh (du tust weh, du tust weh)
Fuck du tust weh
Wir bilden uns ein, dass wir uns halten
Wären ohne einander doch gar nicht gefallen
Sind wir 'ne offene Rechnung?
Nur unsere leere Versprechung?
Irgendwann versuchen wir's
Doch irgendwann kam viel zu schnell
Wir wissen doch, dass wir's nicht sind
Und warten drauf, dass der andere den Step macht
Den einzigen Step den ich geh
Ist heute leider wieder straight auf dein Haus zu
In deiner Auffahrt stehen 100 rote Flaggen, die ich seh
Drum komm und geh ich immer nur bei Nacht
Weil ich so nichts in Farbe seh und verdrängt
Tut alles nur halb so doll weh
Aber wenn der Sonnenaufgang am Morgen Licht ins Dunkel bringt
Und mich neben mir die nackte Wahrheit im Bett in die Knie zwingt
Fuck du tust weh (du tust weh, du tust weh)
Fuck du tust weh
Fuck du tust weh (du tust weh, du tust weh)
Fuck du tust weh
Nimmst du mir mehr oder gibst du mir mehr
Oder gleicht sich das wenigstens aus
Das frage ich die Dunkelheit still vor dei'm Haus
Meine Hand gefriert vor dei'm Klingelschild
In deiner Haustür seh ich ein Spiegelbild
Bin das ich oder nicht?
Und bin ich das nicht
Wo bin ich dann verloren gegangen?
Bin ich vielleicht schon vorgegangen?
Find ich mich nur, wenn ich dich verlier?
Find ich mich nur, wenn ich dich verlier?
Find ich mich nur, wenn ich dich verlier?
Muss ich weg von hier, muss ich weg von dir?
In deiner Auffahrt stehen 100 rote Flaggen, die ich seh
Drum komm und geh ich immer nur bei Nacht
Weil ich so nichts in Farbe seh und verdrängt
Tut alles nur halb so doll weh
Aber wenn der Sonnenaufgang am Morgen Licht ins Dunkel bringt
Und mich neben mir die nackte Wahrheit im Bett in die Knie zwingt
Fuck du tust weh (weh)
Fuck du tust weh (du tust weh, du tust weh)
Fuck du tust weh
Fuck du tust weh (du tust weh, du tust weh)
Fuck du tust weh.
Die prussianisieren ganz Deutschland!
Umbral — Schwelle — threshold
Dear peoples of the world,
I didn’t want to call this episode »Hitler« as is the working title of the literary work read in excerpts today. Because there are more important and challanging theoretical battles than the one against fascism. Like the one between a man and a woman.
Why are there these boundaries between the individuals and why does it seem to be enshrined in social behaviour which gender should surpass them? This is the question haunting me.
The cough I left inside although lowered in volume, because it indicates that where the theoretical battles get really hard and ugly, there also the body responds sharply, the material base of life remembers the thinker of its power over him.
However, I feel already a lot better and am on the way of physical convalescence from my short illness, which is always also a fecundating and envigourating thing to be sick.
The text of »Hitler« is not included in today’s show notes, as the part read was handwritten. I wrote it on 19th of December, one day after the victorios triumph of the Argentinian team at the world championship in soccer, which happened to be also the birthday of Stalin. A firm admirer and student of Stalin, my feelings towards Hitler are different. Of course we have to hate him and also try to understand in order to prevent such a disaster as fascism from happening again. But I feel the need to go further and even mock or in a subtle way use him as an example of the general struggles we all have to go through in life.
The publication date of number #2 TSY was only accidently Hitler’s birthday, I did not at all plan it this way but as so many things in my podcast it just felt natural this way and coincidences seem to have a meaning in hindsight, but I am materialist and not inclined to superstition. I want to treat Hitler or the figure of him the last century left, in a totally different, unthought-of way but don’t know whether this work can achieve it.
The key thing is his ambivalent feeling towards women, on one hand fear of crossing the »threshold«, starting an official relationship, and on the other hand an immense yearning for them as he sees them passing by in the city of Vienna around 1910.
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