Sehnsuchtsländer
Zeitschleife
Salon Neue Zwanziger Mai »Habermas …« https://neuezwanziger.de/2022/05/2018/
Wenn Xi die Covidstrategie vorausschauend plant, um dem Westen »einen vor den Latz zu knallen«, dann gehe ich völlig d’accord mit dem durchaus harten Covidregime dortzulande.
Nächstes Mal gibt es dann wirklich die Clips vom Aufwachenpodcast. Diese Folge ist entgegen meiner Ankündingung doch noch kein wahres Feuerwerk. Das wird aber definitiv in der nächsten Ausgabe erfolgen, in der ich mich zum Beherrscher Europas auschwinge.
Sehnsuchtsländer könnten auch die Länder sein, in welchen der Yenissei fließt oder Tobruk liegt. Sind sie aber nicht. Woran das wohl liegt? Am eigenen Versagen der einheimischen Bevölkerung und ihrer Machteliten oder am jahrhundertelang gewalttätig ausgeübten Kolonialismus, Faschismus und Imperialismus über diese Gebiete?
Im Pluralismus sind alle Antworten erlaubt.
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Zum Glück weiß der NZP genau Bescheid. Der Brexit ist eine "dumme" Entscheidung, als Coronaprotestant sein Einkommen aufs Spiel zu setzen für den Widerstand (wie Naidoo) ist zwar mutig, aber ebenfalls "dumm".
Ja, ihr Schmalspur-Intellektuellen, wie schön, dass ihr noch den Überblick habt, sonst wüsste wirklich niemand mehr Bescheid, was grade der Konsens der Linksliberalen ist, dessen Verletzung Achtung und soziale Prestigeeinbußen kostet.
Ich frage mich nur, wie man so leben kann, wie kann man morgens in den Spiegel blicken? Mir würde diese Welt einfach zu komplex, in der man über so viel bescheid wissen muss.
Aber der Punkt ist ja: es geht darum, zu wissen, wo und wie die Geldströme fließen, real assets verbucht werden, echte politische Organistation stattfindet: da wo viel Kapital ist (und das ist nicht so schwer rauszufinden, grob gesagt: hier in Europa haben wirs gut, die Restwelt soll sich mal nach uns richten und tut das ja auch aus kolonial verfestigter Gewohnheit, die wir nicht aufheben möchten sondern als Siegeszug der "liberalen Demokratie" verbrämen).
Daher also: es ist ganz einfach zu wissen, dass der Brexit schlecht ist, weil er ja die Kapitalströme ausbremst, jeder will doch Brot haben und volle Supermarktregale, da ist ja wohl KLAAAAR... usw usf.
Es gilt, treu zu bleiben gegenüber unseren Machthabern und diese Treue aber als das Produkt der selbstgewählten demokratischen Knechtung erscheinen zu lassen.
Die EU ist undemokratisch? Kein Problem, dann legen wir ihr das sogar als Vorteil aus, denn so kann die CDU immerhin nicht reinfunken. Man misstraut also der CDU und der deutschen demokratischen Politik richtigerweise, zieht aber nicht den Schluss, es dann gleich sein zu lassen mit "Demokratie", sondern hofft auf anonyme Brüsseler Bürokraten. Wie absurd kann es noch werden?
Wenn man - löblicherweise - die Hoffnung in die Kompetenz unserer deutschen Politiker verliert, sollte man danach streben, deren Einfluss zu reduzieren, nicht nur in der EU. Aber auch die EU muss zerschlagen werden, wobei die Zentralherrschaft durchaus ein richtiges Prinzip wäre, wenn sie auf den passenden sozialistischen Grundsätzen fußte.
Man weiß nicht, was man von Corona halten kann. Ist es eine so schlimme Pandemie wie anfgangs gedacht... oder haben die Schwurbler recht mit ihrem Verweis auf natürliche Immunität, die nach Infektion erfolgt?
Nun, zum Glück gibt es China, dem vertraut der Linksliberale seltsamerweise und glaubt, in der dortigen Vorgehensweise die absolute Begründung und den Beweis der Richtigkeit der Coronaphobie zu finden. Man vertraut China mehr als der eigenen Politik, aber nur in "technokratischer" Hinsicht.
Dann muss man naütlrich auch wieder auf undemokratische, diktatorische Strukturen hinweisen und betonen, Chinas Politiker pflanzten ihrer Bevölkerung zuerst einen Volkswillen ein, um ihn danach zu erfüllen und sich als Wahrer der "Massenlinie" zu inszenieren.
Selbiges geschieht freilich in Deutschland in der Pandemie,...